Ortschaftsräte in Bad Dürrheim: Große Pappeln mit Pilzbefall

Die Biesinger Brunnen könnten nach Auffassung von Ortsvorsteherin Tatjana Tröster neue Anstriche vertragen.
Florian HahnelDer Defibrillator in der Alten Schule sollte sich freier zugänglich an der Fassade befinden. Das Rathaus ist in die Jahre gekommen und weist einige Schwachstellen auf, regelrecht marode ist der betagte Bau jedoch nicht. Dennoch möge man diverse Dinge im Auge behalten, unter anderem einzelne tragende Balken, so die Übereinkunft im Ortschaftsrat.
Das Gremium sieht den Defibrillator im Innern der Alten Schule nicht am optimalen Platz, ein schnellerer Zugriff wäre möglich, wenn sich das Gerät außen an der Fassade befände. Dafür müssten aber wohl eine neue Leitung und ein zusätzlicher Wetterschutz verbaut werden.
Die Brunnen Biesingens sollten laut Ortsvorsteherin Tatjana Tröster wieder einmal gestrichen werden, dies könnte auch in Eigenleistung geschehen. „Wünschenswert wäre, wenn die Stadt das Material stellt, eventuell kann man den Farbeinkauf auch auf Spendenbasis erfolgen lassen, insgesamt sind es ja keine riesigen Flächen“, so Tröster. Einzelne Bürgervertreter stufen eine frische Farbgebung als nicht unbedingt vordringlich ein, die technische Nachrüstung sei eventuell wichtiger.
Unterspülung der Kötachbrücke zu begutachten
Aus der Bürgerreihe wird der Wunsch nach einem Neuanstrich des Rathauses laut, ebenso nach der Erweiterung des Barfußpfades. Einzelne Biesinger sorgen sich um diverse Großpappeln, diese würden einen deutlichen Pilzbefall aufweisen. Jener sei für die Bäume nicht gefährlich, verlautet dazu aus Forstkreisen.
Bei der Begutachtung der Kötachbrücke ist es wohl zu einem Missverständnis gekommen. Es wurde der noch einen ordentlichen Zustand aufweisende Übergang in Augenschein genommen, nicht aber, wie gewünscht, die seitlichen Umspülungen. Die im Frühjahr erfolgte Geschwindigkeitsmessung an der Baarstraße machte nur wenige zu schnelle Fahrzeuglenker aus. Biesingen wird innerörtlich von im Schnitt 226 Fahrzeugen pro Tag passiert, dies unter der Woche. An den Wochenenden sind es rund 100. Nichts Neues gibt es zum geplanten Projekt Spiel- und Lernscheune, die Investorenseite zeigt aber nach wie vor Interesse. „Weiterhin liegt noch kein Bebauungsplan vor“, informiert Tröster.