Naturkindergarten Niedereschach: Nach anfänglichen Anfeindungen eine Erfolgsgeschichte

Die „Wurzelzwerge“ begrüßen im einheitlichen Jubiläums-Outfit die Besucher mit Liedvorträgen.
Albert Bantle- Naturkindergarten „Wurzelzwerge“ feierte am Sonntag sein 25-jähriges Bestehen.
- Großes Programm auf der Waldbühne – Lieder, Kreativ- und Holzworkshops für alle.
- Höhepunkt war die Versteigerung von 25 Kunststelen aus Holzposten.
- Redner betonten Gemeinschaft in der Natur und das Engagement der Eltern.
- Gründerinnen erinnerten an Anfeindungen und Rückschläge bis zum Start.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was das Waldkindergartenteam, angefangen von den Kindern über die Erzieherinnen bis zu den Eltern, zum Jubiläum auf die Beine gestellt hatte, war beeindruckend.
Das umfangreiche Rahmenprogramm, darunter auch Kreativ- und Holzworkshops für Jung und Alt, begeisterte. Die „Wurzelzwerge“ begrüßten auf der eigens für das Jubiläum hergerichteten Waldbühne die Besucher mit gekonnt vorgetragenen Liedern. Nach den Festansprachen wurden dann die „Türen des Waldes“ sowie der Küche geöffnet.
Wer kreativ werden wollte, konnte aus Naturmaterialien eigene Instrumente bauen, Blumenstandbilder erstellen oder gar ein Windrad basteln. Wer lieber körperlich aktiv sein wollte, konnte sich an einem Seilparcours hangeln, im Rahmen einer Schnitzeljagd dem Waldwichtel „Knurz“ durch den Wald folgen oder auch über den Barfußpfad laufen.
Aus Holzposten wahre Kunstwerke geschaffen
Zu den Höhepunkten zählte die Kunststelen-Versteigerung. In den vergangenen Wochen hatten Hobbykünstler aus 25 Holzposten wahre Kunstwerke geschaffen.
Die Ansprachen des stellvertretenden Vorsitzenden, Niclas Stern, der Gründungsvorsitzenden Eva Maria Klar, Margarete Fuchs vom Leitungsteam und Bürgermeisterstellvertreterin Regina Rist, prägten den Festakt.

Die Besucher fühlen sich sichtlich wohl.
Albert Bantle„Kinder dürfen hier Kinder sein“, so Stern, und er zeigte sich überzeugt: „Wir machen das Richtige.“ Im Waldkindergarten werde ein Ast zum Zauberstab,und die Kinder können ihren Bewegungsdrang ausleben.
An die überaus schwierige Gründungszeit, verbunden mit heftigen Rückschlägen und sogar Anfeindungen, erinnerte die Gründungsvorsitzende Eva Maria Klar. Über zwei Jahre mussten sie und ihre Mitstreiterin Evi Wöhrle dafür kämpfen, bis man starten konnte. Zwischendurch habe man auch immer wieder ans „Aufgeben“ gedacht, denn es galt, viele Widerstände zu überwinden.
Einblick in den pädagogischen Alltag
Einen kleinen Einblick in den pädagogischen Alltag mit den Kindern gewährte Margarete Fuchs vom Leitungsteam. Sehr bedeutend sei das Gemeinschaftserlebnis in der Natur nach dem Motto „Gemeinsam wachsen – gemeinsam wurzeln“.
Regina Rist lobte das großartige Engagement der Eltern. Was im Jahr 2001 eine große Herausforderung war, habe sich als „bedeutender Meilenstein“ erwiesen. Der damaligen Elternschaft attestierte Rist „einen guten Riecher“, lobte deren „Leidenschaft, Engagement und Teamgeist“ und überreichte als Jubiläumsgabe der Gemeinde ein Geldkuvert.
Nach den verschiedenen Ansprachen war es Christina Meßner vom Organisationsteam des Jubiläumsfestes vorbehalten, den Startschuss für die weiteren Festivitäten zu geben.
