Musikverein Weilersbach
: Ein Konzert im Takt der Veränderung

Der Musikverein Weilersbach und die Bläserjugend Weilersbach/Dauchingen boten beim Jahreskonzert vor zahlreichem Publikum in der Glöckenberghalle einen Konzertabend, der ganz „im Takt der Veränderung“ stand.
Von
Gertrud Hauser
Oberndorf
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Die Weilersbacher Musikerinnen und Musiker mit ihrem neuen Dirigenten Thomas Solt zogen alle Register bei ihrem Jahreskonzert dem sie den Titel: „Im Takt der Veränderungen“, gaben.

Gertrud Hauser

Das Thema war treffend, gab es doch beim Gesamtorchester und auch in der Bläserjugend im vergangenen Jahr wesentliche Veränderungen. Hier mussten vor allem die Nachwuchsmusiker einen herben Verlust hinnehmen: den Tod ihres geliebten und allseits geschätzten Dirigenten Ekkehard Stetter.

Stetter hat die Weilersbacher Bläserjugend über zehn Jahre maßgeblich geprägt, gefördert und auch gefordert. Doch ganz im Sinne von ihrem Ekki, wie er liebevoll von seinen Zöglingen genannt wurde, bereiteten sie sich für dieses Konzert mit viel Probenarbeit vor.

Dafür sorgte Andrea Adler. „Ohne sie könnten wir heute gar nicht auftreten“, so Jonas Glatz und Lias Fink. Die beiden Nachwuchsmusiker führten herzerfrischend durch das Programm der Bläserjugend. Diese spielte ebenso herzerfrischend Musikstücke, unter anderem „Queen’s Park Melody“ und das Glanzstück, das an den legendären „Zirkus Renz“ erinnert. Darin brillierte der junge Nachwuchsmusiker Leon Amadio souverän auf dem Xylophon. Eines der Lieblingsstücke von „Ekki“ war „Everbody needs somebody“. Ihm zu Ehren spielten die Jugendlichen dieses Stück, bei dem das Publikum sich erhob und im Takt kräftig mit klatschte.

Auftakt für neuen Dirigenten

Nach einer Pause öffnete sich der Vorhang für das Hauptorchester des Weilersbacher Musikvereins, ebenso ganz im Zeichen „im Takt der Veränderung“ mit dem neuen Dirigenten Thomas Solt, dem Nachfolger von Lisa Moll. Wie der Dirigent unserer Mitarbeiterin sagte, macht ihm das Arbeiten mit den Weilersbacher Musikerinnen und Musiker große Freude. Und so nahmen die Musiker ihr Publikum unter anderem mit auf eine musikalische Reise über den großen Teich mit dem „Chicago Festival“. Auch Musikstücke aus Filmmusiken standen auf dem Programm: „ Selections from the Geatest Showman“, ein Medley aus dem Film mit Songs unter anderem „The Graetest oder „A Million Dreams“.

Wer kennt ihn nicht, den Roman oder Film „In 80 Tagen um die Welt“. Hier konnte man sich wirklich zurücklehnen und die Augen schließen, um die musikalische Reise um die Welt mit zu erleben. Treffend hervor gehoben durch die Register des Orchesters. Da dröhnten die Posaunen, als wäre eine Schar Elefanten auf der Bühne oder die zarten Töne der Schlagregister, die den Trip nach Japan verkörperten. Und dann natürlich zum Finale der berühmte Glockenschlag des Big Ben in London.

Mit dem Musikstück „The Legends of Soul“ beendete das Orchester das Programm, das mit reichlich Applaus belohnt wurde. Und so bedankte sich der Musikverein Weilersbach mit zwei Zugaben: mit der Polka „Drei gute Freunde“, ein Stück für drei Klarinetten, gespielt von Stefanie Gleichauf, Lena Heini und Benita Biniatz sowie dem Konzertmarsch „Salemonia“.

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