Mountainbike-Rennen bei Villingen: Runde um Runde für den guten Zweck

Vera Stumpp (links) vom Dreier-Team „Sister Act – Mission Wadenkrampf“ vom RSV St. Georgen schickt mit einem Abklatschen ihre Schwester Nora Blum auf die nächsten Runden.
Rainer Bombardi- Sechs-Stunden-Mountainbike-Rennen am Breitbrunnen: Runden zählen fürs Klassement.
- 218 bis rund 220 Teilnehmer fuhren ab 9 Uhr auf einer 7,5‑km‑Runde mit 140 Höhenmetern.
- Startplätze vor Ort, Versorgungszelte mit Obst, Getränken und Kuchen – Pausen waren erlaubt.
- Erlös: 50 Cent pro gefahrene Runde gehen dieses Jahr an das Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar.
- Ski-Club Villingen organisierte zum neunten Mal; Forstamt VS und Partner unterstützten die Strecke.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die morgendliche Sommerfrische wehte den ersten Radfahrern ums Gesicht, die gekommen waren, um sich noch einen Startplatz für das Mountainbike-Rennen zu ergattern.
Andere wärmten sich auf für das zum neunten Mal vom Ski-Club Villingen organisierte Benefizrennen zwischen Unterkirnach und Villingen.
Die Organisatoren um Thomas Huber hatten einmal mehr für nahezu perfekte Bedingungen gesorgt und frühzeitig den teilnehmenden Teams die Gelegenheit geboten, sich mit ihren Zelten und Begleitfahrzeugen im Fahrerlager einzurichten.
360 Minuten
Dort herrschte rasch ein reges Treiben, bei dem sie vereinzelt noch überprüften, ob alle Schrauben fixiert sind und die Fahrradketten sitzen. Punkt 9 Uhr war es dann soweit. 218 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um in den bevorstehenden 360 Minuten möglichst viele Runden zu absolvieren.
Denn in erster Linie waren es die absolvierten Runden, die für das Schlussklassement zählten. Nur bei Rundengleichstand war die dafür benötigte Zeit entscheidend.
Im Teilnehmerfeld mit dabei waren mit Chef-Organisator Huber und dem Ski-Club Co-Vorsitzenden Jochen Menath unter anderen auch zwei Mitglieder der Gastgeber. Sie waren wie alle Mehrfachteilnehmer eine Art Vorbild für jene, die zum ersten Mal am Wettbewerb teilnahmen, und der Beleg dafür, dass sich die Strecke bewältigen lässt.
Viele packen mit an
Mountainbike-Sportwartin Martina Kleiser dankte in diesem Zusammenhang dem Team des städtischen Forstamts VS, das im Vorfeld und während der Präparierung der Strecke dem Helferteam des Ski-Club mit Rat und Tat zur Seite steht. So war gegenüber 2025 eine minimale Verlegung der Strecke notwendig.
Ski-Club Co-Vorsitzender Albert Simon dankt zudem dem Fachgeschäft Fahrrad Singer aus Schwenningen und dem Sanitätsdienst, die vor Ort größere und kleinere Blessuren an den Menschen und ihren Rädern behandelten.

Zufrieden mit dem Verlauf des neunten Mountain-Bike-Rennens am Breitbrunnen (von links): Chef-Organisator Thomas Huber, Mountain-Bike-Sportwartin Martina Kleiser, Co-Vorsitzender Albert Simon und Bergfan Melanie Schweizer vom Ski-Club Villingen.
Rainer BombardiDas Teilnehmerfeld hatte reichlich Möglichkeiten, sich in den Versorgungszelten mit Obst, Getränken und kohlehydrathaltigen Kuchen und Co. zu versorgen. Dazu war es erlaubt, zu pausieren, und wer wollte, konnte danach weiterfahren.
Rund 220 Teilnehmer nahmen am Rennen teil, dessen Erlös mit 50 Cent je gefahrener Runde in diesem Jahr an das Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar in Schwenningen geht. Simon bemerkte, dass der Ski-Club bewusst solche Institutionen und Einrichtungen auswählt, die eher weniger in den Genuss einer derartigen Spende kommen. Das Umweltzentrum bot sich außerdem an, da sich die Mountainbiker auch stets in der Umwelt bewegen.
Für alle Radbegeisterten war das neunte Sechs-Stunden-Mountainbike-Rennen am Breitbrunnen jedenfalls wieder ein Hit. Die Benefizveranstaltung in den Kategorien Einzelzeitfahren, Zweier-Teams und Dreier-Teams führte in diesem Jahr ähnlich wie in den Vorjahren pro Runde über 7,5 Kilometer, auf denen es 140 Höhenmeter zu bewältigen galt.
Auch das dort ansässige Gasthaus konnte sich einmal mehr an einem regen Besuch erfreuen.