Mönchweiler Eltern kämpfen mit Petition
: Sie wollen doch nur spielen

Hitzige Diskussionen und einen drängenden Wunsch äußern Eltern in Mönchweiler. Sogar eine Petition wurde gestartet. Jetzt traf sich der Gemeinderat und ist die Angelegenheit eine beschlossene Sache.
Von
Cornelia Spitz
Mönchweiler
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Happy boys and girls stand in the playground in the park. The little children dressed in colorful clothes are showing thumbs up

Das Engagement ihrer Eltern finden gewiss auch viele Kinder in Mönchweiler so richtig gut.

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  • Gemeinderat beschließt eine altersgerechte Spielmöglichkeit auf dem Grundschulgelände.
  • Eltern und Schüler forderten dies per Petition – Gespräche verliefen laut Verwaltung konstruktiv.
  • Umsetzung auf der Grünfläche des Pausenhofs mit Beteiligung von Kindern und Elternbeirat.
  • Geplant sind Kosten von rund 28.000 Euro plus 8.000 bis 10.000 Euro für Erdarbeiten.
  • Umsetzungsvorschlag der Verwaltung: noch im Jahr 2026 – Spenden und Hilfe aus der örtlichen Wirtschaft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für die Umsetzung einer „altersgerechten Spielmöglichkeit auf dem Gelände der Grundschule noch in diesem Jahr sprach sich der Gemeinderat aus. Ein Thema, in dem viel Dampf ist.

Laut Hauptamtsleiter Sebastian Duffner äußerten Eltern und Schüler der Grund- und der Gemeinschaftsschule  nämlich sogar über eine Petition den Wunsch nach der Spielmöglichkeit.

Trotz aller hitzig geführten Gespräche im Hintergrund: In den vergangenen Monaten habe sich die Verwaltung in „sehr konstruktiven und in vertrauensvoller Atmosphäre“ geführten Gesprächen mit einer Delegation des Elternbeirats und der Klausurtagung des Gemeinderates intensiv mit dem Anliegen beschäftigt. Jetzt gibt es erste Ergebnisse.

Es gibt sogar Spenden

Vereinbart wurden demnach die Ausgestaltung der Spielgeräte und eine Umsetzung auf der Grünfläche des Pausenhofs der Grundschule. Dem Elternbeirat wurden vier Vorschläge zur weiteren Diskussion unterbreitet. Auch sollen Kinder eingebunden werden.

Die Verwaltung schlug die Umsetzung noch im Jahr 2026 vor. Die Vorlaufzeit für Lieferung und Einplanung der Errichtung beträgt etwa 20 Wochen. Mit rund 28.000 Euro Kosten für Material und Aufbau sowie 8000 bis 10.000 Euro für Erdarbeiten sei zu rechnen. Es konnten bereits Spendengelder durch örtliche Unternehmen mobilisiert werden, auch wurden Erdarbeiten, Vorbereitungen und Hilfe beim Einbringen der Hackschnitzel als Spenden zugesagt.

Kaltenbach hofft jetzt auf Ruhe

Die Umsetzung sei ihm ein großes Anliegen, so Bürgermeister Rudolf Fluck mit Verweis auf die 2024 umgesetzte Spielanlage beim Kindergarten. Eine kleine Lösung im vergangenen Jahr sei nicht gelungen, der jetzige Ansatz sei vollkommen richtig. Er wolle sich selbst auch noch um Spenden kümmern, versprach das Gemeindeoberhaupt. Die Maßnahme sei finanzierbar.

Ralph Kaltenbach hoffte, dass damit Ruhe ins Thema komme. Lukas Weschle äußerte sich ähnlich, mahnte aber, dass irgendwann auch die Bremse anzuziehen sei, da man dem gesamten Ort gegenüber eine Verpflichtung habe. Für ihn genieße der Spielplatz innerorts eine höhere Priorität. Er warb für die Abgrenzung des Schulspielgeländes.

Es sei toll, dass sich die Gemeinde bewege, so Thorsten Fitzon, der von einer „super Lösung“ sprach und dafür warb, Lehrer einzubinden.

Auch Sabine Roth sprach von einer ganz tollen Lösung, sah die vorgestellten Geräte aber als relativ groß für die kleine Grünfläche an. Andreas Schramm lobte die sehr gute Lösung und den Austausch sowie dass Eltern bei Spenden einbezogen werden sollen. Es könne nicht sein, dass immer nur gefordert werde, pflichtete Fluck bei. Er halte das für eine richtig tolle Lösung.

Lisa Koch zeigte sich begeistert vom Gesprächsablauf. Das habe viel bewegt. Der Gemeinderat unterstützte die vorgeschlagene Umsetzung einer altersgerechten Spielmöglichkeit auf dem Gelände der Grundschule im Jahr 2026.

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