Maßnahmen beschlossen
: So soll Kinderkrippe in Mönchweiler besser ausgelastet werden

Die Entwicklung von Maßnahmen zur besseren Auslastung der Kinderkrippe in Mönchweiler beschloss der Gemeinderat.
Von
Stephan Hübner
Mönchweiler
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Über eine Verbesserung der Krippenauslastung diskutierte der Gemeinderat.

Über eine Verbesserung der Krippenauslastung diskutierte der Gemeinderat.

Stephan Hübner
  • Gemeinderat Mönchweiler will die Krippenauslastung verbessern – Maßnahmen werden erarbeitet.
  • Aktuell sind die drei Krippengruppen mit acht, neun und sieben Kindern belegt.
  • Prognosen: Für 2027 sind 21 Kinder erwartet, für 2028 nur 15 in der Krippe.
  • Geburtenzahl sinkt seit 2022 deutlich; Eltern melden Kinder seltener in der Krippe an.
  • Geplant sind u.a. Öffnung für Nicht-Ortsansässige, Kooperationen, PR und Angebotsanpassung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beweggrund ist die geringe Auslastung der Kinderkrippe, die tendenziell noch weiter sinken wird. Das Leitungsteam mit Tobias Kammerer und Anna Kaltenbach gab den Gemeinderäten Einblick in die aktuelle Belegung.

Die drei Krippengruppen, jeweils für maximal zehn Kinder ausgelegt, beherbergen derzeit acht, neun und sieben Kinder. Für 2027 sind 21 Kinder prognostiziert, für 2028 nur 15.

Die zwei Ganztages- und zwei VÖ-Gruppen (verlängerte Öffnungszeit) sowie eine Kleingruppe des Kindergartens sind derzeit mit 95 Kindern belegt, für 2027 rechnet man mit 102 Kindern, was einer Auslastung von 98 Prozent entspricht.

Zahl der Geburten sinkt

Laut Hauptamtsleiter Sebastian Duffner sinkt auch die Zahl der Geburten kontinuierlich, seit 2022 von 28 auf elf im vergangenen Jahr. Diese Entwicklung entspreche einem bundesweiten Trend. Auch verzichteten Eltern zunehmend auf die Krippenanmeldung.

Perspektiven für eine Erhöhung der Zahlen böten das neu erschlossene Baugebiet Kälberwald und der Zuzug junger Familien. Trotzdem sehe man Handlungsbedarf, um die Attraktivität und Tragfähigkeit der Einrichtung zu sichern.

Vorgeschlagene Maßnahmen seien die vorübergehende Aussetzung der Ortsansässigkeit als Aufnahmekriterium, die Kooperation mit Unternehmern, Öffentlichkeitsarbeit und die Anpassung des Krippenangebots.

Wirtschaftliche Situation

In der Belegung zeigt sich nach Meinung Bürgermeister Rudolf Flucks die derzeitige wirtschaftliche Situation der Eltern, die sich Krippen oft nicht mehr leisten könnten. Um die Einrichtung mache er sich wenig Sorgen, da sie qualitativ sehr gut, Plätze sicher auch bei anderen begehrt seien.

Ziel sei die Vollbelegung zum neuen Kindergartenjahr. Allerdings müsse man sich Gedanken machen, wie man Familien unterstützen könne, die nicht den nötigen finanziellen Hintergrund haben.

Lukas Weschle stellte die Frage, ob die Gemeinde sich das leisten kann. Kämmerin Nicole Dold verwies auf Unterstützungsmöglichkeiten, zum Beispiel durchs Sozialamt. Sabine Roth fragte nach der Möglichkeit der Aufteilung von Ganztagesplätzen der Krippe auf zwei Familien, sodass nicht jeder fünf Tage in Anspruch nehmen muss. Den Vorschlag könne man aufnehmen, so Fluck.

Später in den Kindergarten

Weschle mahnte, dass bei der Aufnahme von Kindern anderer Gemeinden in die Krippe Eltern eine Betreuung darüber hinaus wünschten. Tatsächlich seien alle Anfragen damit verbunden, dass die Kinder später in den Kindergarten kommen, so Duffner. Das müsse gewährleistet sein. Es gebe mit dem  Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) die Abmachung, dass pro Gruppe eine Überbelegung mit zwei Kindern möglich und die Kleingruppe erweiterbar sei, falls weitere Kinder aus Mönchweiler dazukämen.

Zwar zahlten Eltern aus anderen Kommunen denselben Kindergartenbeitrag, allerdings gebe es von den jeweiligen Gemeinden einen Zuschlag, so Duffner auf eine Frage von Weschle.

Der Gemeinderat beschloss, dass die Gemeinde zusammen mit dem Leitungsteam Maßnahmen zur Verbesserung der Krippenauslastung entwickeln und umsetzen soll.

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