Lautstarker Start in Trossingen
: Den neuen Kirchenbezirk gemeinsam gestalten

Das Evangelische Jugendwerk  Donau-Neckar startet nach der Neugründung hoffnungsvoll in die Zukunft. Der Bezirksposaunentag unterstreicht diese Erwartung musikalisch.
Von
Rainer Bombardi
Trossingen
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Das Eröffnungskonzert am Bezirksposaunentag anlässlich der Neugründung des EJW Donau-Neckar findet hoffnungsgrohen Anklang beim Publikum.

Das Eröffnungskonzert am Bezirksposaunentag anlässlich der Neugründung des EJW Donau-Neckar findet großen Anklang beim Publikum.

Rainer Bombardi
  • Bezirksposaunentag in Trossingen markiert den Start des EJW Donau-Neckar.
  • Eröffnungskonzert füllt die Martin-Luther-Kirche und findet großen Anklang.
  • Bläserkantorei EJW Tuttlingen und Bläserteam EJW Sulz treten getrennt und gemeinsam auf.
  • Programm spannt Bogen von Barock und Romantik bis Jazz und Pop – inklusive Mitsingen.
  • „Come Together“ und „Großer Gott, wir loben dich“ stehen als Zeichen der Gemeinsamkeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Trossinger Martin-Luther-Kirche erklang am Bezirksposaunentag des neu gegründeten Evangelischen Jugendwerks (EJW) Donau-Neckar am Ende des Eröffnungskonzerts der lautstark geforderte Beatles-Klassiker „Come Together“. Der Titel stand symbolisch für das gesamte Wochenende.

Die Bläserkantorei des EJW Tuttlingen unter Leitung von Ilja von Grünigen und das Bläserteam des EJW Sulz unter Leitung von Ben Roundtree nutzten die Veranstaltung, um ihre Zusammengehörigkeit im neuen evangelischen Kirchenbezirk zu stärken.

Das von der Vorsitzenden des EJW Sulz, Simone Meng, moderierte Eröffnungskonzert unterhielt die in großer Anzahl erschienenen Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm mit Melodien von Romantik bis Barock und Jazz bis Pop. Die beiden Bläsergruppen traten alleine und gemeinsam auf.

Zweimal luden sie die Kirchenbesucher zum Mitsingen ein. Die Botschaft, dass sie sich gemeinsam auf den Weg in den neuen Kirchenbezirk machen, war während des gesamten Konzerts zu spüren. Ebenso wie die von Simone Meng beschriebene Hoffnung, die sie mit den Stücken in ihrem Programm vom ersten bis zum letzten Takt verbreitete.

Gemeinsam nach vorn

Vorsitzender EJW Tuttlingen Christoph Gasser unterstrich, dass sich Trauen untereinander Treue und Vertrauen hervorruft. Er wünschte dem neu gegründeten Kirchenbezirk viel mutige und erkenntnisreiche Schritte in die Gemeinsamkeit. Den von allen Anwesenden gemeinsam intonierten Kirchenliedklassiker „Großer Gott, wir loben dich“ zum Abschluss des Konzertprogramms bezeichnete er als eine Hymne, um Gottes Güte mitten im Leben spürbar zu machen. Er sprach von einem Lied, das alle auf eine andere Weise begleitet und symbolisch für die Zukunft des neuen EJW steht.

Inhaltlich beschritten die beiden Bläsergruppen einen musikalischen Weg, der sich neben einem festlichen Intro über ein erleuchtendes Antonio Vivaldi Concerto bis zu der für den großen evangelischen Kantor Johann Sebastian Bach charakteristischen Komposition „Dona nobis pacem“ bewegte.

Das Konzert war ein Beleg dafür, dass sich spirituelle und unterhaltsame Kirchenmusik wie etwa in einem „Scherzo for Bob“ oder einem „Latino Hallelujah“ ergänzen. Im Anschluss an das Konzert war aufgrund der Zuhörerzahl, die sich das Abendchoralblasen vor der Kirche nicht entgehen ließ, erneut die Hoffnung spürbar, die mit der Gründung des neuen EJW einherging.

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