Kurortstandort Bad Dürrheim
: Impulse für moderne Klimatherapie

Künftige Angebote und Entwicklungen waren Thema bei der Frühjahrstagung des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands in Höchenschwand.
Von
(red/sb)
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Teilnehmende der Frühjahrstagung des Verbandes der heilklimatischen Kurorte Deutschlands in Höchenschwand tauschten sich über innovative Ansätze der Klima- und Waldtherapie aus. Mit dabei: Klaus Lang von der Kur und Bäder GmbH Bad Dürrheim, die sich aktiv für die Weiterentwicklung moderner Gesundheits- und Naturangebote engagiert.

Kur und Bäder GmbH

Der höchstgelegene heilklimatische Kurort Deutschlands, Höchenschwand, gelegen auf 1015 Metern Höhe, bot den idealen Rahmen für den fachlichen Austausch rund um Zukunftsthemen der Gesundheitsprävention und Klimatherapie.

Im Mittelpunkt der Tagung standen innovative naturbasierte Therapieansätze und deren Bedeutung für moderne Kur- und Gesundheitsangebote.

Gisela Immich von der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg referierte zum Thema „Innovative naturbasierte Interventionen – Klimatherapie meets Waldtherapie“. Der Vortrag zeigte eindrucksvoll die enge Verbindung zwischen Waldtherapie, Klimatherapie und Kneipp-Anwendungen auf und verdeutlichte die gesundheitlichen Vorteile natürlicher Heilfaktoren in heilklimatischen Kurorten.

Besondere Kombination der heilklimatischen Kurorte

Besonders hervorgehoben wurden dabei die positiven Wirkungen der Waldatmosphäre in Kombination mit den klimatischen Vorzügen heilklimatischer Regionen, die sich überwiegend in naturnaher Lage auf über 500 Höhenmetern befinden.

Themen wie Luftqualität, Bewegung in der Natur, therapeutische Klimareize sowie die Integration kneippscher Anwendungen standen dabei im Fokus. Für die Kur und Bäder GmbH Bad Dürrheim nahm Kurortreferent Klaus Lang an der Tagung teil. Als ausgebildeter Klima- und Physiotherapeut sowie Organisator gesundheitsfördernder Klimatouren und Walderlebnisse im heilklimatischen Kurort Bad Dürrheim nutzte er die Veranstaltung gezielt, um neue Impulse und innovative Ansätze für die Weiterentwicklung der Gesundheits- und Naturangebote in Bad Dürrheim mitzunehmen.

Eine besondere Rolle spielt Bad Dürrheim auch als Ausbildungsstandort: Die Qualifizierung zum Heilklima-Tourguide wird unter anderem in Kooperation mit dem Verband der heilklimatischen Kurorte und der Kur und Bäder Bad Dürrheim durchgeführt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Therapieansätze fließen somit direkt in die Weiterentwicklung der Angebote vor Ort ein.

Bad Dürrheim zählt zu den bedeutendsten Gesundheitsstandorten Deutschlands und verfügt gleich über mehrere Prädikate, unter anderem als heilklimatischer Kurort und Kneippkurort. Zudem kann die Stadt mit einem besonderen Alleinstellungsmerkmal punkten: Als höchstgelegenes Soleheilbad Europas auf rund 720 Metern Höhe verbindet Bad Dürrheim gesundheitsförderndes Klima mit hochwertiger Solekompetenz.

Darüber hinaus profitiert Bad Dürrheim von seiner ausgezeichneten Luft- und Bioklimaqualität. Die Nähe zum Schwarzwald sorgt dafür, dass überwiegend aus Südwesten kommende Winde sauerstoffreiche, staugereinigte und angenehm kühle Luft direkt in die Baarregion transportieren – ein bedeutender gesundheitlicher Standortvorteil. Die Bedeutung von Heilklima, hoher Luftqualität und naturnahen Gesundheitsangeboten wird in Zukunft weiter zunehmen, war man bei der Tagung überzeugt.

Die Kur und Bäder Bad Dürrheim begegnet dieser Entwicklung mit innovativen Konzepten und einem vielfältigen Gesundheits- und Freizeitprogramm. Unter der Geschäftsführung von Markus Spettel setzt Bad Dürrheim damit konsequent auf moderne Gesundheitsförderung, Prävention und nachhaltige Naturerlebnisse, so die Pressemitteilung.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.