Kosten für Mittagessen steigen: Neue Abrechnung für Essen in Kindergärten und Schulen

Sowohl in den Kindergärten als auch in den Schulen wird das Mittagessen ab September teurer, gleichzeitig wird das Essen nun Pauschal abrechnet.
Silvia Bächle- Bad Dürrheim führt ab 1. September eine Monatspauschale für Schul- und Kita-Mittagessen ein.
- Grund sind höhere Kosten bei Catering und Bestellsoftware – Preise werden entsprechend erhöht.
- Schulen kalkulieren mit 177 Tagen, Kitas mit 195 Tagen, Abrechnung über zwölf Monate.
- Monatspauschalen: Realschule 90 Euro, Grund- und Werkrealschule sowie Ostbaarschule 82 Euro.
- Kitas: Stadtkäfer und Funkelstein 99 Euro, Spatzennest 73 Euro, mit Regelungen für Allergiker und Teilportionen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einer Enthaltung durch Can Zileli stimmte der Verwaltungsausschuss der Einführung eines monatlichen Entgelts für die Mittagsverpflegung an den drei Schulen und der Kindertagestätten in Bad Dürrheim ab 1. September zu. Gleichzeitig werden die Kosten für die Mahlzeiten angehoben, um der aktuellen Situation gerecht zu werden.
Fachbereichsleiter Markus Stein hatte den Gemeinderatsmitgliedern die derzeitige Situation mit den dazugehörigen geplanten Änderungen detailliert vorgestellt. Aufgrund einer Preiserhöhung des Caterers KWA Betriebs- und Service seit Januar 2026 – der Preis des Caterers Mariahof bleibt stabil – und eine Kostensteigerung der Bestellsoftware gab es gleich aus zweierlei Hinsicht Handlungsbedarf, wie Markus Stein informierte. Die Verwaltung habe deshalb nach wirtschaftlichen Lösungen gesucht, die man mittels eines neuen Abrechnungssystems gefunden habe.
Große Vorteile bringe auch die Umstellung von der derzeitigen Abrechnung pro Mahlzeit auf eine monatliche Pauschale. Dies sei eine Vereinfachung für Eltern und eine erhebliche Reduktion des Verwaltungsaufwands. Die Pauschalabrechnungen hätten sich in anderen Kommunen seit Jahren bewährt.
Geringere monatliche Belastung der Familien
Die Jahreskosten werden in Zukunft auf zwölf Monate umgelegt, was zu einer geringeren monatlichen Belastung der Familien führe, deren Abrechnung bisher auf elf Monate getaktet war. Bei der Pauschalierung geht man in den Schulen von 177 Tagen aus, bei den Kindergärten von 195 Tagen. Diese Zahl zeige, so Bürgermeister Jonathan Berggötz, dass die Kindergärten gegenüber den Schulen gleich 18 Tage länger geöffnet seien, was Familien entgegenkomme.
Bei dieser Optimierung und Verbesserung zeigt die Stadt eine familienfreundliche Regelung, die bei längerer Abwesenheit wegen Krankheit, zehn Tage wurden bei den Schülern, 20 Tage bei den Kindergartenkindern schon berücksichtigt, oder beim Wechsel vom Kindergarten in die Schule kostenmindernd berücksichtig wird. Allerdings wird man hier neue Richtlinien erstellen, die dann dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden.
Stdat übernimmt Betriebs- und Personalkosten
Nach wie vor übernimmt die Stadt die Betriebskosten und auch die Personalkosten für hauswirtschaftliches Personal, beides wird nicht auf die Eltern umgelegt werden. Im neuen Abrechnungssystem werden die unterschiedlichen Betreuungsformen und das differenzierte Verpflegungsangebot berücksichtigt. Die Monatspauschale für eine Fünf-Tage-Wochenverpflegung wird in Zukunft bei der Realschule auf 90 Euro, bei der Grund- und Werkrealschule und der Ostbaarschule auf je 82 Euro (Allergiker 85 Euro), für die Kindergärten Stadtkäfer und Funkelstein auf 99 Euro und das Spatzennest auf 73 Euro angehoben, mit Erhöhung der Allergiker und Minderung bei halben Portionen.
