Katzenmusik Villingen gelingt Premiere: Fasnetsstimmung mitten im Sommer

Auch diese vier Zimmermänner in ihrer klassischen Arbeitskluft nutzten gerne nach einem Richtfest das Latscharifest der Katzenmusik zum Weiterfeiern.
Sabine Krümmer- Katzenmusik Villingen feierte Premiere des „Latscharifest“ im Zentrum am Marktplatz.
- Das Sommerfest ersetzt das frühere Hallenfest am Unteren Dammweg in der Wagenhalle.
- Aufbau startete am Freitag um 10 Uhr – Gewitter stoppte kurz, später schien wieder die Sonne.
- Stadtharmonie gestaltete das Programm; ihr Käferbergfest entfällt zugunsten des „Latscharifest“.
- Trotz Regen und Hitze war viel Betrieb, kühle Getränke, Kaffee und Kuchen fanden starken Zuspruch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um den finanziellen Ausfall der jährlichen Feste zu kompensieren, nutzte der Traditionsverein bislang das Katzenstüble intensiver. In der Kasse habe man aber den Wegfall des großen Festes im Sommer schon gespürt, so Schaaf weiter.
Das am Marktplatz im Zentrum Villingens zelebrierte Sommerfest ersetzt das frühere Hallenfest am Unteren Dammweg in der Wagenhalle. Der Wunsch, in die Innenstadt umzuziehen, bestand schon lange, so der Vorsitzende Dominik Schaaf. Schon vor zwei Jahren kündigte die Katzenmusik an, gemeinsam mit der Stadtharmonie ein gemeinsames Sommerfest auf die Beine zu stellen: „Miteinander im Zentrum“.
Nun hatte es endlich geklappt. Nach der Coronazeit und Wetterkapriolen in den Vorjahren bauten die eifrigen Mitglieder ab 10 Uhr am Freitag etwa 100 Biertisch-Garnituren am Schnittpunkt des Zähringerkreuzes auf. Ein heftiger Gewitterschauer erschwerte dann aber die Arbeiten. Doch rechtzeitig zum Beginn des Festes schien wieder die Sonne. Und mit ihr strömten auch die Gäste heran.
Als wäre Fasnet
Neben Vereinsmitgliedern nahmen auch Passanten und Touristen gerne das Angebot an Speis und Trank an. Angesichts der sommerlichen Temperaturen waren kühle Getränke natürlich besonders gefragt.
Den musikalischen Rahmen bot die Stadtharmonie mit ihren verschiedenen Abteilungen. Die Musiker ersetzen mit dem neu geschaffenen „Latscharifest“ ihr Käferbergfest.
Leider goss es am Freitag noch einmal aus allen Kübeln. Dies focht die Katzenmusik aber nicht an. Auch nicht die Saunatemperaturen im Küchenzelt. Am Samstag herrschte dann wieder reger Festbetrieb. Am Samstag ergänzten Kaffee und Kuchen das Speisenangebot.
Voll besetzt waren stets die Tische in der Oberen Straße, weil diese kühlen Schatten und kurze Wege zu den Speisen- und Getränkeständen boten. Die Stehtische, an denen schon fast ausgelassene Club-Atmosphäre herrschte, wurden ebenfalls hervorragend angenommen. Und als die Jugendabteilung der Stadtharmonie das Schunkellied der Katzen zum Besten gab, kam trotz großer Hitze sofort Fasnetsstimmung auf: „Miau!“
