Jubiläum Gayser-Gilde
: So schön war der Obereschacher Umzug

Höhepunkt des Jubiläums „50 Jahre Obereschacher Gayser-Gilde“ war der Dämmerungsumzug, zu dem 25 Zünfte aus der näheren Umgebung ihr Kommen zugesagt hatten.
Von
Kurt Weiß
Oberndorf
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Angeführt durch den Jubelverein, der Gayser-Gilde, schlängelte sich der große Umzug mit rund 1200 Hästrägern durch Obereschach zur Festhalle.

Kurt Weiß

Zuvor jedoch hatte der Jubiläumsverein zu einem Zunftmeisterempfang ins Feuerwehrhaus eingeladen, wo sich die Zunftmeister der Umzugsteilnehmer zusammengefunden hatten, um der Gayser-Gilde zu gratulieren und Geschenke zu überreichen.

Aber auch Ortsvorsteher Jürgen Goltz und Anne-Rosel Schwarz, Präsidentin der Schwarzwälder Narrenvereinigung, gratulierten der Gilde zu ihrem Jubiläum und bedankten sich bei ihr für die Brauchtumspflege über die Fastnachtstage.

Während Goltz ein Geschenk der örtlichen Vereine und einen Scheck der Stadt und der Ortsverwaltung überreichte, schloss sich Schwarz dem Ortsvorsteher an und überreichte ebenfalls ein Geschenk seitens der gesamten Vereinigung.

Umzug fast abgesagt

Des Weiteren zeichnete sie die beiden Vorstandsmitglieder Patrick Fleig und Laurin Winterhalder mit der bronzenen Ehrennadel der Narrenvereinigung aus.

Mit einer großen Narrengruppe beteiligte sich die Narrenzunft Brigachtal als Patenzunft am großen Jubiläumsumzug.

Foto: Kurt Weiß

In ihrer Rede sprach sie auch die ausufernde Bürokratie zur Genehmigung eines Umzugs an, die beinahe den Jubiläumsumzug in Obereschach zu Fall gebracht hätte.

Die wohl größte Teilnehmergruppe am großen Jubiläumsumzug der Obereschacher Gayser-Gilde stellte die Hexenzunft Villingen.

Foto: Kurt Weiß

Der Umzug wurde im Altweg aufgestellt und schlängelte sich, angeführt durch eine Reitergruppe, durch den Ort, vorbei an dicht stehenden und begeisterten Zuschauern, über die Niedereschacher Straße, durch die Ortsmitte, vorbei an der Ehrentribüne, auf der das Präsidium der Narrenvereinigung nebst Oberbürgermeister Jürgen Roth Platz genommen hatten.

Weiter ging der Umzug vorbei an Rathaus und Feuerwehrhaus über die Neuhauser Straße zur Festhalle am Schlossberg, wo anschließend die Dorffasnet, aber auch im Vereinshaus Alte Schule, in Schirmbars, Festzelten und Besenwirtschaften groß gefeiert wurde.

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