In Herzogenweiler
: Beim Heimatmuseum geht es voran

Das Projekt Heimatmuseum Herzogenweiler hat erfreuliche Fortschritte gemacht, berichtete Ortsvorsteher Andreas Neininger in der Ortschaftsratssitzung.
Von
Willi Zimmermann
Oberndorf
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Das künftige Heimatmuseum in Herzogenweiler geht langsam seiner Vollendung entgegen. Die größtenteils ehrenamtlichen Handwerker und Helfer haben in den vergangenen Monaten ganze Arbeit geleistet.

Willi Zimmermann

Mitte Mai wurde an einem gemeinsamen rund zehnstündigen Aktionstag mit 20 freiwilligen Helfern das komplette Dach mit Biberschwanzziegeln eingedeckt.

Die Bauleitung hatte Michael Thoma inne, für die Versorgung mit Speis und Trank sorgte die Glaserzunft. Zahlreiche Ziegel des alten Glaserbüros konnten ins neue Dach integriert werden. In der Zwischenzeit sind die Dacharbeiten einschließlich Firstziegel und nötigen Zuschnitt-Arbeiten abgeschlossen.

Der Stromverteiler wurde zwischenzeitlich ebenfalls montiert. Die Hausanschlüsse von Strom und Wasser wurden von der SVS hergestellt. Der Zweckverband hat die Glasfaseranschlüsse verlegt.

Was noch ansteht

In den nächsten Wochen stehen an: Die Untersicht des Dachstuhls mit einem Witterungsschutzanstrich versehen, Rückbau des Gerüstes, Fassadenarbeiten, Innenausbau mit Elektro- und Fliesenarbeiten sowie Regenwasserableitung.

Von der Verwaltung wurde der Abruf der ersten Fördermittel beantragt, ebenfalls die Verlängerung der Bereitstellung der bereits zugesicherten Fördermittel. Dies sei nötig, so Neininger, da auf Grund hoher ehrenamtlicher Bautätigkeit entsprechend längere Bauzeiten resultieren.

Schön wäre es, so der Ortsvorsteher, wenn zum Sommerfest der Feuerwehr vom 1. bis 3. August zumindest die öffentlichen Toiletten benutzbar wären. Dazu wäre es aber nötig, dass die bestellten Fenster und Türen eingebaut wären. Die sind zwar bestellt, aber die Lieferfristen ziehen sich sehr in die Länge. Gleichwohl sei man guten Mutes, das Projekt in diesem Jahr abzuschließen.

Defibrillator am Rathaus

Im Weiteren beschloss der Ortschaftsrat die Anschaffung eines AED-Gerätes (Defibrillator) für den Ort. Es soll neben der Rathaustür gut sichtbar angebracht sein. Das Gerät ist selbst erklärend und kann auch von medizinischen Laien benutzt werden, bis dann der Rettungsdienst beziehungsweise die Helfer vor Ort kommen, hieß es.

Die Kosten belaufen sich auf rund 2000 Euro. Ortsvorsteher Andreas Neininger wird sich noch um einen Geräteverantwortlichen bemühen. Einen Einweisungstermin für interessierte Bürger wird es geben.

Bezüglich der in der vergangenen Ortschaftsratssitzung andiskutierten zeitweisen Parkplatzprobleme innerorts hat es inzwischen Entschärfungen gegeben, berichtete der Ortsvorsteher. Das Potenzial des Gasthauses Hirschen wurde um das Gebäude herum kräftig ausgebaut, mit rund 15 Parkplätzen. Inwiefern noch eine Parkverbotsausschilderung zwischen Rathaus und Kühlhaus notwendig ist, das werde noch geprüft.

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