Hotelfachschule in Villingen: Warum es hier ein Öschberghof-Zimmer gibt

Weihen den neuen Hotellehrraum in der Landesberufsschule in Villingen feierlich ein: (von links) Michael Artner, Robert Fechteler und Sven Hinterseh.
Mareike KrattBei ihrer Besichtigung von Internat und Landesberufsschule für Hotel wurden die Mitglieder vom Kreis-Ausschuss für Bildung und Soziales Zeuge einer ganz besonderen Premiere: Landrat Sven Hinterseh und Schulleiter Robert Fechteler weihten zusammen mit Michael Artner, General Manager des Öschberghofs in Donaueschingen, einen neuen Lehrraum der Landesberufsschule ein.
Ein Vorzeigeobjekt
Und dieser entpuppte sich als ein ungewöhnliches Vorzeigeobjekt. Wo schon sonst gibt es in einer Schule ein schickes Hotelzimmer mit Doppelbett, Schreibtisch, großzügigem Schrank und integriertem Badezimmer mit intelligentem Licht in absolutem Wohlfühl-Ambiente?
Der frisch fertiggestellte Raum soll den Schülern – gemäß des neuen Lehrplans – einen Lehrbetrieb suggerieren, in dem verschiedene Szenarien abgespielt und geprobt werden können, erklärt Robert Fechteler.
Alles erstklassig
Die Idee und Voraussetzung für den Lehrraum: „Ein erstklassiges Zimmer und ein erstklassiger Betrieb aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis“, beschreibt der Schulleiter die Motivation, ein Zimmer aus dem Öschberghof zu wählen. Das Zimmer soll sichtbar, funktional, technisch vollumfänglich ausgestattet, kurzum: durchdacht sein, sagt er nicht ohne Stolz.

Doppelbett, Schrank, Schreibtisch, Badezimmer, Technik: Die Ausstattung ist im Öschberghof-Zimmer ist auf neuestem Stand.
Foto: Mareike KrattIn der ersten Fachstufe werde hier das Reinigen eines Hotelzimmers mit all seinen Facetten gelernt, in der zweiten Fachstufe komme dann das Erstellen von Laufplänen hinzu.
Totale Begeisterung
„Das ist ja der Hammer“, zeigt sich Landrat Sven Hinterseh begeistert. Und er wirbt bei den Ausschussmitgliedern darum, der Hotelfachschule mit Internat gewogen zu bleiben. „Mich freut’s, dass die Schule so gut dasteht“, betont er, und sagt zudem mit Blick auf den Öschberghof: „Es ist kongenial, dass beide Institutionen so gut miteinander arbeiten.“ Schließlich bedarf es auch in Zukunft erfolgreicher Betriebe im Kreis. Umso geschickter sei es, solch einen Betrieb in der Schule abzubilden.
Auf richtigem Weg
Vorausschauend und motivierend zu agieren, sei für Schule oder Betrieb der richtige Weg während einer Ausbildung, findet derweil General Manager Michael Artner, der für den neuen Lehrraum in regelmäßigem Austausch mit der Landesberufsschule stand. Im Öschberghof seien 400 Mitarbeiter beschäftigt, davon allein 100 als Auszubildende und Studierende.