Gewerbegebiet in Brigachtal
: Anwohner wünschen Pflanzgürtel

Den Gemeinderäten lag in der Sitzung ein Antrag von Bewohnern aus dem Wohngebiet „An der Hilbengass“ vor, in dem es um das Gewerbegebiet „Kreuzäcker“ ging.
Von
Hella Schimkat
Brigachtal
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Aus dem Wohngebiet "An der Hilbengass" gibt es den Antrag, die Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Kreuzäcker zu verschieben.

Aus dem Wohngebiet "An der Hilbengass" gibt es den Antrag, die Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Kreuzäcker zu verschieben.

Hella Schimkat
  • Bewohner der „Hilbengass“ fordern eine Straßenverschiebung für einen breiten Pflanzgürtel.
  • Begründung: Nach Rodungen und Wallabtrag ist die Sicht zum Gewerbegebiet „Kreuzäcker“ offen.
  • Verwaltung: Im Nordosten ist nur rund ein Meter „Verkehrsgrün“ möglich – Straße liegt zu nah.
  • Eine Verschiebung erfordert eine Bebauungsplanänderung und mindert die Nettobaulandfläche.
  • Gemeinderat lehnte den Antrag ab – eine spätere Bepflanzung hält die Gemeinde für möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In dem Antrag ging es darum, dass bedingt durch notwendige Rodungsarbeiten sowie die Abtragung des Walls nördlich des früheren Rasenplatzes, von den Betroffenen eine zu offene Sichtbeziehung zum neuen Gewerbegebiet moniert wurde.

Also baten die Bewohner die Gemeinde, hier eine Verbesserung im Sinne des benachbarten Wohngebietes durch die Verschiebung der Erschließungsstraße im nordöstlichen Planbereich nach Süden anzustreben. Damit könnte hier Platz für einen breiteren Pflanzgürtel zur Abgrenzung des Gewerbegebietes nach Norden geschaffen werden, so der Antrag.

Hauptamtsleiter Martin Weißhaar erläuterte, dass die Fortsetzung einer funktionalen, breiteren Randbegrünung wie im nordwestlichen Bereich des Plangebietes im Nordosten so nicht möglich sei, da die innere Erschließungsstraße nach der Verkleinerung des Plangebietes knapp entlang der Grenze des Plangebietes verläuft. Hier sei lediglich ein rund ein Meter breiter Streifen für „Verkehrsgrün“ vorgesehen, so Weißhaar.

Nur durch Bebauungsplanänderung möglich

Die Verschiebung der Erschließungsstraße um zusätzlich mehrere Meter nach Süden wäre nur durch eine Bebauungsplanänderung möglich und ginge auch zulasten der ohnehin knappen Nettobaulandfläche, gab er zu bedenken. Die Möglichkeit einer reduzierten Randeingründung im betreffenden Bereich wäre im Zuge der Erschließung näher zu prüfen, so Weißhaar.

Markus Rist erklärte knapp, er würde das Gebiet so belassen. Theo Effinger stellte sich gegen den Antrag und gegen die nochmalige Verkleinerung der Nettobaulandfläche. Auch Albrecht Sieber fasste sich kurz und meinte: „Wir machen schon seit rund 15 Jahren an dem Gewerbegebiet herum, wenn wir jetzt den Bebauungsplan wieder ändern, können wir den Laden gleich zumachen.“ Zudem  glaube er nicht, dass der Eigentümer am Ende des Bebauungsgebiets Land hergebe für einen Heckenriegel, schob er nach.

Der Antrag wird abgeleht

Bürgermeister Michael Schmitt befand, dass die Flächen doch so sein sollten, dass man einen Ertrag erzielen könne. Jetzt eine Begrünung anzulegen sei ohnehin nicht möglich, solange der Gemeinde noch keine festen Pläne von zukünftigen Gewerbetreibenden vorliegen. „Wir wissen noch nicht, wie die Bebauung aussehen wird, doch es ist klar, dass jeder bemüht sein wird, sinnvoll zu bauen“, so Schmitt. Der Antrag vom Wohngebiet „An der Hilbengass“ wurde abgelehnt, eine spätere Bepflanzung wäre möglich, lautete der Beschluss.

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