Gebührenerhöhung in Brigachtal: Festplatz und Säle werden teurer

Brigachtaler Vereine sind von der Erhöhung der Benutzungsgebühren der öffentliche Räume – wie hier der Festplatz am Dorffest – ausgenommen. (Archivfoto)
Hella SchimkatIn der jüngsten Gemeinderatsitzung wurden die Benutzungsentgelte für den Festplatz, den Dachgeschoss-Saal im Werk- und Vereinshaus Klengen sowie den Georg-Lettner-Saal in der Grundschule erhöht.
Brigachtaler Vereine werden jedoch von der Erhöhung der Gebühren ausgenommen, lediglich Reinigungskosten und Privatveranstaltungen müssen bezahlt werden.
Die Benutzungsbedingungen wurden vor rund 15 Jahren zuletzt angepasst, begründete die Verwaltung die Erhöhungen, denen sich Theo Effinger anschließen konnte.
Was die Vereine angeht, regte sich Widerstand bei den meisten Gemeinderäten. Olaf Faller erklärte, dass zum Beispiel kleine Vereine bei einer Erhöhung der Benutzungsgebühren für den Festplatz keine Lust mehr haben könnten, am Dorffest teilzunehmen, weil es sich für sie nicht mehr rechne.
Marius Effinger hielt die Erhöhungen für Vereine ebenfalls nicht akzeptierbar, das seien Vereine im Ehrenamt, hier sei die Erhöhung der falsche Weg. „Wenn Vereine ihre Stunden, die sie im Ehrenamt aufbringen, berechnen würden, käme ein ansehnlicher Betrag zustande“, betonte er.
Antrag zugestimmt
Markus Rist stellte den Antrag, die Vereine aus der Erhöhung der Benutzungsgebühren, außer den Reinigungskosten, herauszunehmen, seinem Antrag wurde mit drei Gegenstimmen zugestimmt.
Für die Nutzung des Festplatzes wurden für auswärtige Vereine, Institutionen wie zum Beispiel Messen oder Zirkus je nach Größe pro Tag bislang 50 Euro bis 760 Euro erhoben. Künftig werden pro Tag 600 Euro fällig.
Die Gebühren für den Dachgeschoss-Saal im Werk- und Vereinshaus wurden für auswärtige Institutionen, ohne Küchenbenutzung, von 75 Euro auf 110 Euro angehoben. Für die Benutzung der Küche wurde der Zuschlag von 20 Euro auf 35 Euro angehoben.
Für die Benutzung des Georg-Lettner-Saals in der Schule müssen auswärtige Institutionen, ohne Mensabenutzung, 130 Euro statt bisher 100 Euro bezahlen, die Mensabenutzung schlägt künftig mit 35 statt bisher 30 Euro zu Buche. Die Kaution wurde von 100 Euro auf 150 Euro erhöht.
Mitteilungsblatt wird teurer
Auch die Gebühren für das Mitteilungsblatt werden erhöht: Der Bezugspreis erhöht sich ab dem 1. Januar 2026 auf 24 Euro pro Jahr, das Porto für auswärtige Abonnenten erhöht sich zum 1. Januar auf 44 Euro pro Jahr.