Freundeskreis Camogli Tuningen
: 3200 Kilometer mit dem Fahrrad quer durch Afrika

Allein mit dem Rad durch Afrika – darüber berichtete Johannes Barrho beim Freundeskreis Camogli.
Von
(red/pm)
Oberndorf
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Quer durch Afrika mit dem Rad: Johannes Barrho am Strand.

Johannes Barrho

„Across Africa –mit dem Fahrrad alleine 3200 Kilometer von Ost nach West“ – so lautet der Titel einer Abendveranstaltung, zu der der Freundeskreis Camogli Mitglieder und Gäste in den Gemeindesaal der Johannesgemeinde in Tuningen eingeladen hatte.

Johannes Barrho, Enkel einer Tuninger Familie, hatte sich nach Abschluss seines Wirtschaftsingenieurstudiums eine Auszeit gegönnt und war Ende vergangenen Jahres mit seinem Fahrrad von Beira in Mosambik quer durch die untere Hälfte von Afrika bis nach Swakopmund in Namibia gefahren, wobei er auch Simbabwe und Botswana durchqueren musste.

Löwenspuren am Zelt

Mit Hilfe einer Tonbildschau auch mit Videosequenzen berichtete der junge Mann von seinen Abenteuern. Es gab allerhand Gefahren zu bestehen, nicht nur durch den teilweise chaotischen Straßenverkehr, sondern auch durch die Wildtiere vor allem in Botswana mit Elefanten an der Piste und Löwenspuren in der Nähe des Zeltes bei einer Übernachtung im Freien.

Strapazen auf der einen und tolle Erlebnisse auf der anderen Seite.

Foto: Johannes Barrho

Barrho übernachtete meist an Tankstellen, in Schulen und auf einer Polizeistation und wurde von den Einheimischen überwiegend sehr herzlich aufgenommen. Besonders nervig war die Grenzpassage von Mosambik nach Simbabwe, wo man erst nach längeren Verhandlungen zur Gabe eines Einreisestempels bereit war.

Bei Tagesetappen zwischen 40 und 160 Kilometern oft in glühender Hitze, bis 40 Grad Celsius ohne Schatten für eine Pause in der Kalahari, waren eine extreme körperliche und auch psychische Herausforderung. Daneben war die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln nicht einfach. Die vielfachen emotionalen Belastungen dieser extremen Radreise durch fantastisch weite oft menschenleere Landschaften konnten die Zuhörer sehr lebhaft nachvollziehen.

Viele Besucher bei dem Vortrag.

Foto: Bernd Sauer

Zum Ausgang wurde noch um eine Spende gebeten für ein Waisenheim in Simbabwe, wo der junge Mann für eine Übernachtung sehr herzlich aufgenommen worden war.

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