Feuerwehr Bad Dürrheim: Hochemminger rücken 31 Mal aus

Ehrende und Beförderte bei der Feuerwehr Hochemmingen: Robin Dörflinger (stellvertretender Kommandant), Jonas Maurer, Anna-Lena Fehrenbacher, Valentinas Maraulis, Sahra Bleich, Marco Erath (Kommandant), Andreas Fehrenbacher und Timo Erath.
Martin GruhlerDas jährliche Pflichtzusammenkommen im Bürgersaal des Hochemminger Rathauses gestaltete sich zu einer kompakt abgehaltenen Angelegenheit, denn keine Wahlen standen auf der Tagesordnung.
Bei der letzten Versammlung waren die wichtigsten Funktionsträger bereits für weitere fünf Amtsjahre bestimmt worden. Aktuell zählen die Floriansjünger Hochemmingen 32 aktive Feuerwehrleute, sieben Mann gehören der Altersmannschaft an. Sechs junge Nachwuchsleute werden auf den aktiven Dienst hin vorbereitet und geschult.
„Bei den Aktiven sind aktuell zehn Mitglieder für den Einsatz mit Atemschutzgeräten ausgebildet. Zwölf Maschinisten und drei Gruppenführer stehen zusätzlich in Verantwortung“, erläuterte Kommandant Marco Erath. Er ergänzte mit interessanten Zahlen das Tun im Vorjahr. Insgesamt waren zwölf Übungen abgehalten worden. Die Herbsthauptprobe hatte unweit des Gerätehauses bei den Locharhäusern am Kindergarten stattgefunden. Zusammen gezählt hatte es 31 Alarmierungen gegeben, indes davon 15 Fehlmeldungen.
Vieles für Kameradschaft getan
Schriftführer Patrick Klingner zeigte mit einem Rückblick das Jahresgeschehen in 2024 detailliert auf, in welchem offenbar das gesellige Miteinander einen sehr wichtigen Platz einnahm. So wurde eigens ein EM-Studio zur Fußball-Europameisterschaft geschaffen, in welchem auch ein verweigerter Handelfmeter und dessen Folgen im Deutschland-Spanien-Spiel letztlich die gute Stimmung nicht wirklich einbremsen konnte. Ein großes Familiengrill- sowie das traditionelle Schlachtfest trugen maßgeblich zum guten Gemeinschaftsgefühl bei.
Hinweis auf Gema
Von Gesamtstadtkommandant Volker Heppler, der viel Wertschätzung aufzeigte, gab es einen wichtigen Hinweis. Die Hochemminger zahlen für ihre Feste einen recht ordentlichen Gema-Betrag, was aber offenbar nicht sein muss. Denn: Der Landesfeuerwehrverband hat einen Gesamtrahmenvertrag bezüglich der Gema-Abgaben geschlossen, so dass vor Ort keine individuellen Zahlungen mehr erfolgen müssen.
Die Gesamtkassenlage offenbart sich nach der mit einem finanziellen Plus ausgegangnen Gewinn- und Verlustrechnung weiterhin als gut. Über den Werdegang der Altersmannschaft und die Jugend konnten positive Rechenschaft abgelegt werden.
Zur Kernstadtfeuerwehr, zu der ob des nahe gelegenen Bad Dürrheimer Industrie- und Gewerbegebietes eine besondere Abstimmung besteht, sowie zur Tuninger Feuerwehr werden besondere Freundschaften bekundet und gepflegt.