Feldtag in Weigheim: Partystimmung bis tief in die Nacht

Moderator Peter Dettling (von links), Feldtagmacher Siegfried Uhl, Finanzchefin und Co-Organisatorin Caermela Maiorano und Co-Vorsitzender Kevin Kunz präsentieren sich während ihres Bühnenauftritts zum Auftakt des Feldtags entspannt.
Rainer BombardiDie Premiere des Warm-ups beim dritten historischen Feldtag der Traktorfreunde der Trachtengruppe Weigheim war ein voller Erfolg.
Von Beginn an bestärkte sie die Organisatoren in ihrem Vorhaben in diesem Jahr, das heimatgeschichtliche Ereignis generationenübergreifen auf zwei Tage auszudehnen. An den erstmaligen Programmabend im Festzelt schloss sich in einem Nebenzelt eine After- Show-Party mit DJ-Musik und Partystimmung an, welche die Jugendlichen und jung Gebliebenen in großer Anzahl in den östlichsten Stadtteil von Villingen-Schwenningen zog.
Weigheim war der Nabel der guten Laune, was auch die Gäste im voll besetzten Festzelt in vollen Zügen genossen. Für die Organisatoren und mehr als 70 Helfer bedeutete dies, dass sich alle Anstrengungen gelohnt haben, zu denen auch der Zeltaufbau im Vorfeld zählte. Maßarbeit war gefordert, das Festzelt zwischen den Obstbäumen auf der Wiese oberhalb der Festhalle anzupassen.
Doch alle Anstrengungen waren aufgrund der Resonanz wie weggeblasen, als Moderator Peter Dettling gemeinsam mit Clown Henry Greif im Festzelt das Programm eröffnete.
Wissenswertes zur Dreifelderwirtschaft
Dettling, dessen Aussehen jenem von Petterson aus der Zeichentrickserie „Petterson und Findus“ ähnelte, hatte zum Auftakt Wissenswertes zu landwirtschaftlichen Flächenmaßen und der bis heute in abgeänderter Form noch praktizierten Dreifelderwirtschaft bereit. Dass sich ab den 1960er-Jahren zu Getreide, Gerste und Kartoffeln sowie Futterrüben und Leinsaat als vierte Feldform der Bauplatz gesellte, hörte sich zwar amüsant an. Doch wirkte sich diese Entwicklung für die Zukunft der Landwirtschaft eher suboptimal aus.
Dettling erläuterte bis zum Programmstart die Funktion der manuellen und mechanischen Arbeitsgeräte, die beim Feldtag im Einsatz sind. Den Auftakt machten Anita Knoll und Kevin Kunz, die das Publikum mit einem kleinen Theaterstück begeisterten. Von Beginn an waren es der Live-Charakter, die lockere Gestaltung und die Spontaneität, die den Programmabend prägten.
Darbietungen begeistern Besucher
Die „Besenklepfer“ unter der Leitung von Ladislaus Becker und mit Markus Faitsch an der Handharmonika begeisterten ebenso das Publikum wie Simone Glöckler alias Heike Schäfer und ihre Glöckner Siegfried Uhl, Sven Grupp und Mike Schlipf.
Carmela Maiorano erhielt als Organisatorin eines 70-köpfigen Helferteams ein Sonderlob. Nachtwächter Henry Greif wusste einiges über Weigheim und die Bedeutung seines Wappens zu berichten, bevor die „Draxler Buben“, welche die musikalische Abendunterhaltung übernahmen, ihren letzten Auftritt hatten. Derweil nahm im benachbarten Zelt die Agrarparty an Fahrt auf, bevor weit nach Mitternacht der letzte Ton verhallte.