Fastnacht in Schwenningen
: Narren zu Besuch im Stüble unserer Redaktion

Da war was los im Stüble von Neckarquelle/Schwarzwälder Bote am Schmotzigen. Zahlreiche Gruppen stellten unter Beweis, wie vielfältig die Schwenninger Fastnacht ist – und es kommen immer wieder neue hinzu.
Von
Cornelia Hellweg
Oberndorf
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  • Narren zu Besuch im Stüble unserer Redaktion

     
  • Zahlreiche Gruppen besuchten am Schmotzigen das Narrenstüble von Neckarquelle/Schwarzwälder Bote. Den Anfang machte - klar - die Weckerlinie, die bereits seit den frühen Morgenstunde unterwegs waren.

    Cornelia Hellweg
  • Die Weckerlinie vor dem ehemaligen Häusle der Feuerwache, wo sie am Fasnetsonntag ihre Besenwirtschaft ab 11 Uhr anbieten.

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  • Die zwei Gosche vom See kommentierten Schwenninger Stadtgeschehen.

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  • Die Ehrenzunftmeister Jürgen Wangler und Ralf Prätzas (von links) und der Zunftmeister Lutz Melzer (rechts).

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  • Stark an der Trommel und mit der Stimme: die Heckenbrunzer.

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  • Der Fanfarenzug der Narrenzunft voll in Aktion.

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  • Ein junge Formation: die Mulle Trommlerinnen.

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Mit lautem Trommeln stimmte die Weckerlinie auf den Schmotzigen ein und setzte den ersten Höhepunkt im Narrenstüble von Neckarquelle/Schwarzwälder Bote im Verlagshaus am Marktplatz.

Die Gruppe bringt sich bereits seit dem Jahr 2008 in die Schwenninger Fastnacht ein. Und bezieht sich mit dem Namen auf die Prävention und Bekämpfung von Bränden in Schwenningen zu Zeiten als Telefon und Handy noch nicht verbreitet waren. Da gab es nämlich an einer ganzen Reihe von Punkten im Stadtgebiet die so genannte Weckerlinie, mit Glocken im Hausgang, die wiederum mit der Feuerwehr in Schwenningen verbunden waren. Ein sehr effizientes System des Brandschutzes. Die närrische „Weckerlinie“ trifft sich am Schmotzigen sehr früh am Morgen und zieht durch die Straßen zum Wecken.

Besenwirtschaft Sonntag

Am kommenden Sonntag, 2. März, ab 11 Uhr lädt die Abteilung Schwenningen der Feuerwehr in die Besenwirtschaft ein im ehemaligen Ölhäusle an der alten Feuerwache. Hier packt die Weckerlinie tatkräftig mit an. Übrigens kann man dieser Gruppe auch auf Instagramm folgen unter „weckerlinie_1“.

Akteuren der Stadtpolitik lasen die beiden Goschen vom See die Leviten. Ein besonderes Auge hatten sie auf die Bemühungen zur Steigerung der Attraktivität der Schwenninger Innenstadt. Und es blieb nicht nur bei Schimpfen, sondern auch kreative Vorschläge für Verbesserungen hatten die beiden auf Lager.

Biber als neue Spezialität

Zum Beispiel für ein Gericht, mit dem sich die örtliche Gastronomie abheben könnte von der Konkurrenz in der – badischen – Umgebung. Dazu hatten sie ein Rezept dabei für „Gedämpften Biberschwanz“. Wenn die Biberpopulation sich weiter so vermehrt wie bisher, ist irgendwann der strenge Schutz vielleicht aufgehoben, so dass sich der kulinarische Vorstoß umsetzen ließe? Der Aufforderung „Genießt mit allen Sinnen die Fastnacht“ lässt sich in den nächsten Tagen sofort umsetzen. Nach ihrer Neuaufstellung kam auch der Fanfarenzug der Narrenzunft Schwenningen in kleiner Besetzung vorbei und zeigte, was er drauf hat. Da konnte man sich schon mal eingrooven für den Einsatz später beim Kinderumzug. Bären, Schwenningr Hansel, die Ehrenzunftmeister Jürgen Wangler und Ralf Prätzas sowie Zunftmeister Lutz Melzer schauten vorbei. Endlich geht sie wieder los – die Fastnacht. Lautstark machten außerdem die Heckenbrunzer auf sich aufmerksam. Relativ neu auf der Gass sind die Mulle Trommler. Im vergangenen Jahr ging es los mit einem Trommlerinnen-Duo, jetzt gehören der Gruppe bereit sechs Frauen an, und es dürfen gerne noch mehr werden. Der Spaß, aktiv bei der Fastnacht mitzumachen, prägt auch ihr Engagement.

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