Fasnet in Tuningen: Der Narrenbaum steht in der Ortsmitte

Jetzt steht der Narrenbaum in Tuningen bis zum Fastnachtsdienstag.
Erich BiebersteinKnapp eine Stunde benötigten die Baumsteller, die 22 Meter hohe Tanne auf dem Platz aufzustellen.
Nachdem der frisch im Hilletal geschlagene Baum mit dem Traktor hergefahren wurde, kümmerte sich die erste Mannschaft ums Schmücken. Die vielen bunten Krawatten, aber auch die traditionelle Saubloter wurden an den Ästen befestigt, ehe dann mit den Spezialstangen der Baum Stück für Stück in die Höhe geschoben wurde.
Zwischendurch versorgte Narrenchef Thomas Hütter die Baumstellspezialisten mit einem oder auch einigen Schnäpschen, ehe es dann wieder mit Kraft aber auch mit viel Bedacht weiter ging.
Sicherheit hat Priorität
„Die Sicherheit hat oberste Priorität“, so die Baumsteller. Schließlich dauere es ja auch einige Zeit, bis der Baum senkrecht in der auf dem Platz vorgesehenen Bodenhalterung steht. Nachdem das Narrenschild angebracht war, erklang zum Abschluss der Tännlegeister-Schlachtruf.
Ball in Durchhausen
Im Anschluss machte sich eine große Abordnung bereit für den Fastnachtsball in Durchhausen, wo man mit rund 60 Narren vertreten war. „Jetzt kommt die hohe Zeit, und wir freuen uns mega, mit jeweils großen Gruppen bei den verschiedenen Fastnachtsfeiern und Umzügen dabei zu sein“, berichtet der Vorsitzende Thomas Hütter. In Tuningen ist der Haupttag der närrischen Zeit der schmotzige Donnerstag. An diesem Tag ziehen die Narren bereits in den Morgenstunden los, um die Kindergarten- und Schulkinder zu befreien und dann auch Bürgermeister Ralf Pahlow seines Amtes zu entheben.
Am Nachmittag geht es rund bei der Kinderfastnacht in der Festhalle, am Abend sind dann gleich zwei Besenwirtschaften der Tännlegeister im „Hasen“.
Der Narrenbaum steht bis zum Fastnachtsdienstag. Dann wird er umgesägt und der Bürgermeister erhält seinen Rathausschlüssel zurück.