Eintrag ins Goldene Buch: Schwenninger Volleyballer können punkten
Am Freitag war ein schöner Termin nicht nur für Oberbürgermeister Jürgen Roth. Die TGS-Volleyballer durften sich für ihre Erfolge in das Goldene Buch der Stadt Villingen-Schwenningen eintragen.
2024 waren es zuletzt die Kicker des FC 08 Villingen die das Double gewannen und sich im Goldenen Buch verewigten. Die Nullachter mussten freilich nach dem Aufsteig in Regionalliga gleich wieder absteigen. Die TG Schwenningen will sich hingegen nun in der Dritten Liga Süd etablieren.
„Die Stadt dankt euch für eure großartigen Leistungen. Ihr habt die Tabellenführung nie abgegeben, standet ja bereits am 7. März weit vor Saisonende als Meister fest, sowas schaftt normalerweise ja nur Bayern München“, sagte der OB im Alten Ratsaal im Alten Rathaus in Villingen. In Meinhardt hatten die Schwenninger mit 1:2-Sätzen hinten gelegen, um dann noch mit 3:2 gegen Geißelhardt zu gewinnen und die Meisterschaft schon Anfang März einzutüten. Bereits im Oktober 2025 hatte die Turngemeinde mit einem Finalsieg in Freiburg gegen die Drittliga-Spitzenmannschaft FT Freiburg II den Regionalpokal gewonnen. Und dann eben als Sähnehäubchen die Meisterschaft.
Schwenninger Mannschaft in Villinger Sportstätte erfolgreich
„16 Siege in 18 Spielen, an euch führte kein Weg vorbei“, sagte Roth anerkennend. Den Oberbürgermeister freute es dabei auch besonders, dass eine Schwenninger Mannschaft in einer Villinger Sportstätte – die TGS trägt ihre Heimspiele in der Hoptbühlturnhalle aus – erfolgreich war. „Das beweist, dass wir eine Doppelstadt sind“, so der OB.
Als „MVP“, also als wertvollste Spieler der Mannschaft, wurden Dominic Hones und Kristian Prisacar ausgezeichnet. TG-Trainer Günter Hones bedankte sich beim Oberbürgermeister für die Unterstützung der Stadt.
Und die Volleyball-Herren der TG bei denen man einfach spürt, dass das Mannschaftklima stimmt, wollen jetzt auch sportlich noch mehr erreichen. Die Dritte Liga Süd kennen die Doppelstädter ja schon gut. Schließlich spielten sie da in der Saison 2023/24 schon einmal, mussten nach ihrem sensationellen Durchmarsch aber direkt wieder absteigen.
Unglücklicher Abstieg
„Der Abstieg damals war tragisch unglücklich, wir hatten in elf von 20 Spielen gepunktet“, erklärte Günter Hones gegenüber unserer Redaktion. Die Vorbereitung beginnt im Juni auf die Ende September startende Saison. Die Mannschaft bleibt auch für die neue Runde zusammen. „Vielleicht können wir uns auch noch verstärken, das ist aber noch nicht spruchreif“, so Hones. Der Coach weiter: „Ich bin mir sicher dass es eine enge Liga, mit engen Spielen wird. Besonders freuen wir uns auf die Derbys gegen FT Freiburg und USC Konstanz.“ In der Dritten Liga Süd sind nicht nur Mannschaften aus Baden-Württemberg, sondern auch aus Rheinland-Pfalz und Saarland vertreten.
Außer, dass es etwas Fahrtkosten gibt, seien die Kosten kaum höher als in der Regionalliga. In der Dritten Liga würden Spieler noch kein Geld verdienen. „Dass für Spieler Gelder fließen, geht frühestens ab der 2. Bundesliga los“, weiß Hones.