Eckhard Britsch gibt in Tuningen Führung ab
: Der Motor des Sozialvereins hört auf

26 Jahre lang stand Eckhard Britsch an der Spitze des Tuninger Vereins. Jetzt übergibt der Gründungsvorstand die vielfältigen Aufgaben in jüngere Hände. Ein Rückblick zeigt: Es ging von Anfang an gesellig zu – und mit vereinten Kräften schaffte man viel.
Von
Erich Bieberstein
Oberndorf
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Dr. Eckhard Britsch war lange Teil der Vereinsführung des Sozialvereins. Der Mediziner wurde nun ebenso aus seiner Funktion verabschiedet wie Rosi Bippus (links) und Gisela Götz.

Sozialverein

Der Sozialverein mit dem zentralen Mittelpunkt, dem Lebenshaus Ochsen, gehört mit aktuell 190 Mitgliedern zu den großen Vereinen in Tuningen.

Eckhard Britsch ist von Anfang an der Motor des Vereins und wird sich nach 26 Jahren an der Vereinsspitze zurückziehen. Der Hausarzt und Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie, der seine Praxis in Schwenningen betreibt, ist vielfältig engagiert, Fraktionsführer der Freien Liste im Tuninger Gemeinderat und ein bekannter Fachmann und Referent zu Gesundheitsthemen bei zahlreichen Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung. Im Sozialverein wird er nun also kürzertreten.

Er erinnerte jetzt noch einmal, wie einst alles begann: Auch schon bevor der „Ochsen“ im Jahr 2007 gebaut wurde, war man in Tuningen nämlich bereits überaus aktiv. Zu Beginn hatte man von der Familie Renz die Räumlichkeiten des alten „Ochsens“ zur Verfügung gestellt bekommen.

Man traf sich am Ofen

Diese wurden aufgefrischt und so konnten dort regelmäßige Treffs mit den Tuninger Senioren stattfinden. Am eingeheizten Kachelofen traf man sich in geselliger Runde, hörte Fachvorträge und verwirklichte das Modell, dass Tuninger Bürger für die Tuninger Senioren unverzichtbar sind.

Das war auch ein klares Ziel im Verein: Den älteren Bürgern soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass sie auch im Alter im Dorf bleiben können. „Das alles“, so Britsch, „haben wir über die Jahre geschafft, zwischendurch waren auch die Räume im ‚Hasen‘ oder im E 5 eine Anlaufstelle, doch mit dem Lebenshaus hat man eine optimale Lösung gefunden“. Hier finden nicht nur die regelmäßigen Bürgertreffs statt, sondern hier ist auch das Büro des Sozialvereins, wo regelmäßig Beratungen stattfinden und auch der Helfertreff abgestimmt wird.

Allerdings, so Britsch, ist der Verein sehr breit aufgestellt, so dass die Aufgaben auch auf ein breites Helferteam verteilt werden können. Auch die zweite Vorsitzende Rosi Bippus steckt künftig zurück, so dass sich die Vereinsspitze in der Zukunft verändern wird.

Weiter Ideen und Vorträge

Britsch geht mit einem weinenden und lachenden Auge, wird aber auch in Zukunft mit Ideen und Fachvorträgen mitwirken. „Wir konnten in diesem Vierteljahrhundert den Traum vom Lebenshaus verwirklichen und für die Zukunft gilt es, diese wichtige Anlaufstelle aber auch die Seniorenwohnungen zu halten und zu pflegen.“

Der Lebenshaus-Sozialverein bietet seit seiner Gründung eine Vielzahl von Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren an. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Bürgertreffs, Hockergymnastik, Ausflüge, Vorträge, Nachbarschaftshilfe, Bewohnercafé im „Ochsen“ und vieles mehr.

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