Bunte Mischung
: Das war beim Naturparkmarkt in Unterkirnach geboten

Zum wiederholten Male lud der Naturparkmarkt des Naturparks Südschwarzwald auf den Mühlenplatz in Unterkirnach ein. Es herrschten am Sonntag ideale Bedingungen.
Von
Sabine Krümmer
Unterkirnach
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Ansgar Barth (rechts) aus Bräunlingen bietet seine Edelbrände erstmals auf dem Naturparkmarkt in Unterkirnach an.

Ansgar Barth (rechts) aus Bräunlingen bietet seine Edelbrände erstmals auf dem Naturparkmarkt in Unterkirnach an.

Sabine Krümmer
  • Naturparkmarkt in Unterkirnach lockte bei idealem Wetter viele Besucher auf den Mühlenplatz.
  • Regionale Vielfalt prägte das Angebot – von Wild und Lamm bis zu Kuchen, Torten und Eis.
  • Infomobil erklärte heimische Fischarten; Kinder erarbeiteten spielerisch die Nahrungskette.
  • Handwerk vor Ort: Ulrich Grießhaber flocht einen Großkorb und bereitete Weiden selbst vor.
  • Premiere für Barths Hüsli Edelbrände, während Familie Rieger Herzhaftes aus dem Mühlenofen bot.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein reges Treiben herrschte bei leicht bewölktem Himmel und perfekten Temperaturen in der guten Stube Unterkirnachs. Der örtliche Musikverein sorgte für die musikalische Umrahmung des gelungenen Marktes.

Eine bunte Mischung an Angeboten lockte sowohl Einheimische als auch Touristen zum Naturparkmarkt. Eine reiche Auswahl an Essensangeboten sowohl zum Verzehr vor Ort als auch zum Mitnehmen bot die ganze Bandbreite von herzhaft bis süß.

Dass der Schwarzwald viel mehr zu bieten hat als den berühmten Schwarzwälder Schinken, wurde beim Schlendern über den Marktplatz schnell klar. Da gab es allerlei Köstlichkeiten aus Wildfleisch, Lamm und die klassischen Spezialitäten einer Metzgerei. Auch die gekühlten Getränke stammten allesamt aus der Region. Da gab es sehr vieles zu entdecken.

Infomobil über die heimischen Fischsorten

Ein Infostand des Naturparks Südschwarzwald bot Hintergrundwissen. Das Infomobil über die heimischen Fischsorten übermittelte spielerisch Interessantes an Kinder. Auch solch sperrige Themen wie die Nahrungskette vom Insekt bis zum Raubfisch erarbeiteten sich die Jüngsten.

Süße Leckermäuler kamen am Stand mit Backwaren, Kuchen und Torten wiederum auf ihre Kosten. Und auch hier: Es muss nicht immer die Schwarzwälder Kirschtorte zum Kaffee sein. Der Südschwarzwald und seine angrenzenden Regionen bieten viel mehr bis zum Eis.

Der Tennenbronner Korbmacher Ulrich Grießhaber beim Flechten eines Großkorbes beim Naturparkmarkt auf dem Mühlenplatz.

Der Tennenbronner Korbmacher Ulrich Grießhaber beim Flechten eines Großkorbes beim Naturparkmarkt auf dem Mühlenplatz.

Sabine Krümmer

Handwerklich Hergestelltes wie selbst gemachte Socken oder liebevoll zusammengestellte Samenmischungen aus Donaueschingen durften bei dem jüngsten Naturparkmarkt ebenfalls nicht fehlen.

Großkorb geflochten

Eine inzwischen selten gewordene Disziplin beherrscht Ulrich Grießhaber aus Tennenbronn. Er flocht einen Großkorb. „Ich brauche dafür sieben bis acht Stunden“, so Grießhaber. Er betreibe dieses Metier als Hobby, ein Profi sei sicherlich schneller.

Das Grundmaterial stellt der Korbmacher ebenfalls selbst her. Das heißt, er schneidet und trocknet die Weiden. Bevor diese dann auf einem Markt weiterverarbeitet werden, müssten sie zwei Wochen lang gewässert werden. Der Korbmacher war zum wiederholten Male in Unterkirnach.

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Für Barths Hüsli Edelbrände war der Stand beim Naturparkmarkt auf dem Mühlenplatz indes eine Premiere. Ansgar Barth war des Lobes voll über dessen großzügige Platzverhältnisse. Zudem sei alles perfekt organisiert gewesen: „Der Strom war da“, fasst der Spezialist für Hochprozentiges seine guten Erfahrungen gleich beim Aufbau am Morgen im Dorf an der Kirnach zusammen.

Nichts aufbauen musste Familie Rieger, denn sie bot Herzhaftes aus dem Mühlenofen an.

Weiterer Markt

Der nächste Naturparkmarkt lockt am Sonntag, 26. Juli,  wieder in die Region nach Mönchweiler.

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