Bilanz für 2024 vorgestellt: Donaueschinger Flugplatz landet im Plus

Geschäftsführer Eckhard Pauly berichtete im Kreistagsausschuss über die Zahlen.
Daniela SchneiderDie kommunal getragene Flugplatz Donaueschingen-Villingen GmbH hat jetzt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. Sie schließt dieses mit einem Überschuss ab.
Sie weist demnach Erträge in Höhe von rund 601 000 Euro und Aufwendungen in Höhe von rund 576 000 Euro aus, woraus sich ein Jahresgewinn von rund 24 000 Euro ergibt, wobei er im Vorjahr noch deutlich höher ausgefallen war (fast 90 000 Euro).
Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von insgesamt rund 271 000 Euro, der einbehalten werden soll.
Geschäftsführer Eckhard Pauly erläuterte im Kreistagsausschuss für Verwaltung, Wirtschaft und Gesundheit die wichtigsten Punkte des Jahresabschlusses und berichtete zudem über wesentliche Vorhaben für das nächste Jahr.
„Logistisch unverzichtbar“
Er sagte mit Blick auf gewerbliche Flüge: „Wir sind logistisch unverzichtbar.“ Für die Unternehmen der Region sei man „eine wichtige Anlaufstelle“. Und auch für das Schwarzwald-Baar-Klinikum ist der Flugplatz bedeutsam: Schließlich werden hier Organe zur Transplantation angeliefert. Hinzu kommt, dass die Bundespolizei einen Helikopter auf dem Flugplatz stationiert hat. Außergewöhnliche Investitionen stehen im nächsten Jahr nicht an, der Wirtschaftsplan ist bereits vorberaten.
Der Ausschuss stimmte der Empfehlung der Verwaltung folgend dem Jahresabschluss mehrheitlich bei der Enthaltungen zu und erteilte der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat Entlastung. Der Vertreter des Schwarzwald-Baar-Kreises wurde ermächtigt, in der Gesellschafterversammlung des Flugplatz Donaueschingen-Villingen GmbH entsprechend abzustimmen.
Landrat Sven Hinterseh betonte die Bedeutung des Flugplatzes als „wichtige Infrastruktureinrichtung” und Michael Schmitt (CDU) meinte: „ Wir freuen uns, dass positive Zahlen genannt wurden.“ Schließlich habe es da auch „schon andere Zeiten“ gegeben. „Irgendwann werden wir die Start- und Landebahn machen müssen“, fasste er mit Blick auf die Zukunft aber auch schon einmal zusammen.
Die Flugplatz GmbH
Die Anteile
Die Gesellschaft ist zu gleichen Teilen (je 27 Prozent) im Besitz der Städte Donaueschingen und Villingen-Schwenningen und des Schwarzwald-Baar-Kreises. Weitere Anteile halten der Landkreis Tuttlingen (neun Prozent), die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg (6,8 Prozent) sowie Christian zu Fürstenberg (3,2 Prozent).
