Bezirksbeirat in Mühlhausen
: Das neue Gremium ist bereit

Im Foyer der alten Schule breitet sich während der Sitzung des Bezirksbeirats für einen kurzen Moment eine feierliche Stimmung aus: Der neue gewählte Bezirksbeirat spricht geschlossen die Treueformel.
Von
Rainer Bombardi
Oberndorf
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Der Bezirksbeirat Mühlhausen für die Amtszeit 2024 bis 2029 ist verpflichtet (von links): Raimondo Favero, Thomas Deufel, die stellvertretenden Vorsitzenden Jelis Kopp, Andreas Kohler, Vorsitzender Jürgen Roth, Christian Baur, Roland Moser, Andre Schulz.

Rainer Bombardi

Es war ein feierlicher Moment, als Oberbürgermeister Jürgen Roth die Verpflichtung für die kommenden fünf Jahre bei jedem einzelnen Mitglied mit einem Handschlag besiegelte.

Die Verpflichtung erfolgte außerhalb jener der übrigen Ortschaftsräte der Stadt, da in Mühlhausen als einzigem städtischen Ortsteil ein Bezirksbeirat über die Geschicke berät.

Premiere für drei

Neu war die Zeremonie der Verpflichtung für Christian Baur, Thomas Deufel und Andre Schulz, die erstmals an einer Sitzung des Bezirksbeirats teilnahmen. Gemeinsam mit Andreas Kohler, Jelis Kopp, Raimondo Favero, Roland Moser und dem an diesem Abend entschuldigten Jan Bader bilden sie das Gremium, welches in der bevorstehenden Wahlperiode über die Investitionen, Vorhaben und Projekte in Mühlhausen berät.

Andreas Kohler und Jelis Kopp bleiben stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. Die Kontinuität der Arbeit im neuen Bezirksbeirat ist gewährleistet, da die Mischung aus erfahrenen Ratsmitgliedern und Neulingen passt.

Ein Teil der Agenda steht fest

Die ersten großen Aufgaben sind vorgegeben. Mit dem Abschluss der Erweiterung der Kindertageseinrichtung, dem projektierten Neubau der Turnhalle oder der Entwicklung des Neubaugebiets „Im Ried“ stellt sich das neue Gremium der Herausforderung anspruchsvolle Projekte zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Amtsleiter Gebäudewirtschaft und Hochbauamt Dieter Kleinhans informierte über das Projekt Turnhallenneubau.

„Alles ist im Fluss, die Fachingenieure sind ausgewählt.“ Er verwies darauf, dass aufgrund der Investitionskosten von mehr als einer Million Euro beim Gemeinderat das letzte Wort in Sachen Turnhalle liegt. Aus eigner Erfahrung in der Funktion als Einsatzkraft der Feuerwehr schlug Andre Schulz vor, am Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Mühlhausen einen Verkehrsspiegel anzubringen. Das Gebäude liegt an der Spitze einer beidseitig für Fahrzeuglenker schlecht einsehbaren Haarnadelkurve. „Es ist erstaunlich, dass sich noch keine größeren Unfälle ereigneten.“

Schulz verwies darauf, dass ein Verkehrsspiegel die Sicherheit erhöht und der Feuerwehr in einem Einsatzfall die Ausfahrt erleichtert. Beiratsvorsitzender Jürgen Roth sicherte zu, die Situation überprüfen zu lassen. Zudem empfahl er dem Gremium die letzten Schritte in die Wege zu leiten, damit das Gerätehaus online gehen kann. Aktuell wird noch der Router vermisst.

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