Besuch im Harmonikazentrum in Sachsen
: Trossingen wurde zur Stadt – auch wegen Klingenthal

Vom 2. bis 5. Oktober 2026 findet eine attraktive Kurzreise in das andere (einstige) Weltzentrum des Harmonikabaus statt: Klingenthal in Sachsen. Organisiert wird sie durch den ehemaligen Stadtarchivar Martin Häffner.
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(red/sb)
Trossingen
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Die Rundkriche in Trossingens Partnerstadt Klingenthal ist eine der Sehenswürdigkeiten.

Die Rundkriche in Klingenthal ist eine der Sehenswürdigkeiten. Die Stadt in Sachsen war ebenfalls ein Weltzentrum des Harmonikabaus, jetzt gibt es eine Reise dorthin.

Stadt Klingenthal
  • Geplante Kurzreise nach Klingenthal: vom 2. bis 5. Oktober 2026, organisiert von Martin Häffner.
  • Ziel sind Klingenthal und das Vogtland – beide mit Tradition im Harmonikabau und Wintersport.
  • Programm u. a. Stadtführung, Musik- und Wintersportmuseum, Musikinstrumenten-Museum, Göltzschtalbrücke.
  • Anreise ab Rottweil am 2. Oktober, Rückfahrt am 5. Oktober; max. 25 Plätze, Anmeldung bis 19. Juli.
  • Kontakt für Anmeldung und Infos: TrossingerJahrbuch@outlook.de oder 07425/4304.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die traditionsreiche Musik- und Wintersportgemeinde war lange das Pendant zu Trossingen. Es gab dort viele Dutzende Harmonikafabriken. Doch lange war Trossingen durch die Dominanz der Matth. Hohner AG überlegen. Doch manchmal hatte Klingenthal die Nase vorn: Schon 1919 erhielt die Gemeinde das Stadtrecht.

Gerade mit Verweis auf das zur Stadt aufgewertete Klingenthal versuchten die Trossinger Industriellen hartnäckig, die württembergische Regierung davon zu überzeugen, Trossingen das gleiche Recht zu gewähren – mit Erfolg. Im Juli 1927 war es so weit.

Es gibt zahlreiche Bezüge zwischen den beiden Städten. Die Glanzzeiten der Harmonikaindustrie  sind schon lange vorbei. Doch die wechselseitigen Bezüge zwischen den Städten in Württemberg und Sachsen wirken bis heute nach. Nachnamen wie Herold und Glass in Trossingen oder Hohner in und um Klingenthal erinnern an die Migration von Facharbeitern und an das Einheiraten von da nach dort.

Über Klingenthal hinaus bietet das Vogtland sehr viel. Eine Rundfahrt per Bus durch die Gebirgslandschaft erwartet die Reisenden. Ein weiterer Höhepunkt ist die geführte Besichtigung der berühmten Göltzschtalbrücke, für die einst über 26 Millionen Ziegel verbaut wurden. Es handelt sich um die größte Backsteinbrücke der Welt.

An den drei Abenden vor Ort kann gut und regionaltypisch getafelt werden. Die Gaststätten sind dem Reiseorganisator Martin Häffner vertraut. Seit 1988 reist er regelmäßig – dienstlich oder privat – nach Klingenthal. Am Freitag, 2. Oktober, geht vom Bahnhof Rottweil um 8.17 Uhr die Zugreise nach Leipzig los. Im Zug gibt es reservierte Plätze, mit einem Umstieg in Stuttgart, der eine großzügig bemessene Umstiegszeit hat. Ankunft in Leipzig ist um 15.09 Uhr, danach ist der Bustransfer nach Klingenthal-Zwota vorgesehen, vorbei an der Vogtlandarena (Weltcup-Skisprungschanze). Für diesen Tag ist noch ein Spaziergang zum Harmonikamuseum Zwota mit einer Kurzführung vorgesehen.

Vieles zu sehen

Am Samstag, 3. Oktober, stehen Klingenthal und Markneukirchen auf dem Programm. Vormittags  gibt es einen geführten Rundgang durch das Zentrum Klingenthals und den Besuch des Musik- und Wintersportmuseums; nachmittags steht die Fahrt mit dem Linienbus ins Zentrum des Musikwinkels, nach Markneukirchen, auf dem Plan. Dort gibt es eine Führung im reizvollen Musikinstrumenten-Museum im Schloss und Abendessen im Traditionsgasthof Walfisch.

Für Sonntag, 4. Oktober, ist eine große Vogtlandrundfahrt organisiert. Hauptstationen sind die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz, Heimat von Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im All. Danach das Göltzschtal und durch das Vogtland mit einigen Aussichtspunkten.

Info-Veranstaltung geplant

Die Rückreise beginnt am Montag, 5. Oktober. Zuvor gibt es noch die Möglichkeit zum Kurzbesuch der Mundharmonika-Manufaktur C. A. Seydel Söhne in Klingenthal. Die Rückfahrt ab Zwota startet um 11.18 Uhr, die Ankunft in Rottweil ist um 21.44 Uhr  vorgesehen. Die Anmeldefrist läuft ab sofort und endet am 19. Juli. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 25. Anmeldungen und Rückfragen bitte an Stadtarchivar i. R. Martin Häffner unter der Mailadresse TrossingerJahrbuch@outlook.de oder telefonisch unter 07425/4304. Es ist eine Info-Veranstaltung im Vorfeld der Reise geplant.

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