Bernhardshütte in Unterkirnach: Beliebte Hütte wird für 90 000 Euro saniert

Die Mitglieder des Bernhardshüttenvereins stellen die Sanierungspläne vor.
BernhardshüttenvereinKürzlich fand die jährliche Mitgliederversammlung des Bernhardshüttenvereins statt. Dabei wurden wichtige Zukunftspläne für die Instandhaltung und Modernisierung der Bernhardshütte beschlossen.
Belegung Nachdem die Hütte 2023 insgesamt 68 Belegungen mit 5772 Übernachtungen verzeichnete, erwartet der Verein für das laufende Jahr sogar 80 Belegungen. Diese erfreulichen Zahlen bestätigen die große Nachfrage nach der Hütte, die hauptsächlich von kirchlichen Jugendgruppen, aber auch von Musikvereinen für Probenwochenenden genutzt wird.
Sanierungsmaßnahmen Da der alte Hüttenteil bei der letzten Sanierung nicht berücksichtigt wurde, plant der Verein nun, diesen auf den neuesten Stand zu bringen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem der Neuanstrich der gesamten Hütte, um dem Gebäude ein frisches Aussehen zu verleihen, der Austausch einer alten Treppe, die noch aus dem ursprünglichen Bau stammt, und die Erneuerung aller alten Fenster aus den 1980er-Jahren, um die energetische Effizienz zu verbessern.
Die geplanten Arbeiten umfassen ein Budget von rund 90 000 Euro. Ziel ist es, die Hütte weiterhin technisch auf dem neuesten Stand zu halten und die hervorragende Bewirtschaftung auch in den kommenden Jahren sicherzustellen.
Ehrenamtliche Der Bernhardshüttenverein ist stolz auf das Engagement seiner vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich intensiv darum bemühen, die Hütte in einem einwandfreien Zustand zu halten. „Es ist ein besonderes Gemeinschaftsprojekt, das von der gesamten Region genutzt wird“, erklärt Frank Bonath, Vorsitzender des Vereins. Zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Thomas Hauser, leitet er die Arbeiten, die sicherstellen sollen, dass die Bernhardshütte auch in Zukunft ein beliebter und optimaler Ort für Jugendgruppen bleibt. „Wir sind froh, als Verein in der Lage zu sein, dieses wunderschöne Haus so erfolgreich zu bewirtschaften und nun den nächsten Schritt zur Modernisierung gehen zu können“, so Hauser abschließend.