Bauprojekt in Brigachtal
: Arbeiten an Flüchtlingsunterkunft schreiten gut voran

Gut voran schreiten die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft im Belli 72 in Brigachtal. Doch nicht allen Räten gefällt das neue Gebäude.
Von
Hella Schimkat
Oberndorf
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Rund ein halbes Jahr ist der Spatenstich für die neue Flüchtlingsunterkunft im Belli in Brigachtal her. Der inzwischen errichtete Rohbau (im Bild) kann sich sehen lassen.

Hella Schimkat

Die Gemeinde plant einen zügigen Bauablauf an dem Neubau der Flüchtlingsunterkunft im Belli 72 und beschloss in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, die Gewerke Putz- und Malerarbeiten sowie Schlosserarbeiten und Innentüren auszuschreiben. Vorgesehen ist, die genannten Gewerke nach der Sommerpause zu vergeben. Die Ziegel sind schon vor Ort.

„Wir kommen gut voran“, erklärte Ortsbaumeister Patrick Lutz. Er stellte in der Sitzung zwei verschiedene Türzargen vor, die eine aus Holz und die etwas robustere Variante aus Stahl. Die Stahlversion koste pro Tür etwa 100 Euro mehr, so Lutz. Der Gemeinderat stimmte der Stahlzarge zu, mit seiner Gegenstimme hatte sich Thomas Huber für die Holzvariante ausgesprochen.

Albrecht Sieber wetterte gegen den Neubau der Flüchtlingsunterkunft, den er als „Kiste“ bezeichnete. Ihm falle auf, dass diese Kiste einfach in den alten Bebauungsplan hineingesetzt wurde, dieses Gebäude sei „Murks“ und eine Zumutung für jeden, der da oben wohne, fuhr er fort. Er hatte auch kein gutes Wort für Architekt Christian Kuberzcyk übrig. „Den Bebauungsplan haben wir so beschlossen, reagierte Bürgermeister Michael Schmitt und hielt den Angriff gegen den Architekten für unangebracht.

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