Ausbildung im Schwarzwald-Baar-Kreis
: Mehr Jugendliche entscheiden sich fürs Handwerk

Die Handwerkskammer Konstanz verzeichnet bis Ende Mai 759 neue Ausbildungsverträge, das sind über 100 mehr als im Vorjahrsmonat – und das ist der Grund.
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(red/pm)
Schwarzwald-Baar-Kreis
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Im Handwerk ist die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zu 2025 gestiegen - was Handwerkskammerpräsident Werner Rottler besonders freut. Woodwork apprenticeship

Im Handwerk ist die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zu 2025 gestiegen - was Handwerkskammerpräsident Werner Rottler besonders freut.

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  • Mehr Jugendliche wählen das Handwerk: 759 neue Ausbildungsverträge bis Ende Mai.
  • Das sind über 100 mehr als im Vorjahresmonat, meldet die Handwerkskammer Konstanz.
  • Präsident Werner Rottler betont Stabilität: Arbeitslosenquote im Handwerk liegt bei 2,3 Prozent.
  • KI und Digitalisierung verändern Abläufe – sie ersetzen handwerkliche Arbeit nicht.
  • Infos und freie Stellen: Online-Ausbildungsbörse und App „Lehrstellenradar“ der Kammer.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Handwerkskammer verzeichnet deutlich mehr Ausbildungsverträge gegenüber dem Vorjahrsmonat, zugleich ist die  Arbeitslosenquote im Handwerk weiterhin niedrig.  Das Handwerk in der Region gewinnt bei jungen Menschen somit weiter an Bedeutung.

Bis Ende Mai verzeichnete die Handwerkskammer Konstanz 759 neue Ausbildungsverträge. Das sind über 100 Verträge mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

„Diese Entwicklung freut mich natürlich“, sagt Werner Rottler, Präsident der Handwerkskammer Konstanz. „Viele junge Menschen fragen sich ja gerade: Was macht mir Spaß und gibt mir Halt? Wo werde ich gebraucht? Das Handwerk kann darauf eine klare Antwort geben. Wer ein Handwerk lernt, steht nicht auf wackligem Boden, sondern hat auch morgen noch viel zu tun.“

Gerade in wirtschaftlich und gesellschaftlich unsicheren Zeiten spiele Stabilität bei der Berufswahl eine große Rolle. „Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist im Handwerk deutlich geringer als im Durchschnitt der baden-württembergischen Wirtschaft.“ Das zeige die Arbeitslosenquote im Handwerk von 2,3 Prozent, die in der Gesamtwirtschaft Baden-Württembergs bei 4,7 Prozent liege.

KI verändert Arbeit, ersetzt sie aber nicht

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeit auch in handwerklichen Betrieben. Sie ersetzen das Handwerk aber nicht. „KI kann beim Messen oder Planen unterstützen und Abläufe erleichtern“, sagt Rottler. „Aber sie repariert kein Dach und baut kein Bad ein. Dafür braucht es Menschen, die ihr Handwerk verstehen.“

Freie Plätze und Praktika finden Schülerinnen und Schüler können sich bei der Handwerkskammer über Fragen rund um die Ausbildung unter www.hwk-konstanz.de/ausbildung informieren. Außerdem ist dort die Online-Ausbildungsplatzbörse zu finden, in der freie Stellen nach Beruf und Ort gefiltert werden können.

„Es lohnt sich auch, einfach mal bei einem Handwerksbetrieb um die Ecke anzuklopfen und nach einem Praktikum zu fragen“, rät Rottler, der selbst schon viele junge Menschen in seinem Schornsteinfegerbetrieb in Schwenningen ausgebildet hat.

Handwerksunternehmen rät er dringend, ihre freien Stellen in die kostenlose Online-Ausbildungsbörse einzutragen und damit automatisch auch in der Smartphone-App „Lehrstellenradar“ sichtbar zu werden. Alle Infos zur Ausbildung im Handwerk in der Region unter www.hwk-konstanz.de/ausbildung.

Die Handwerkskammer

Die Handwerkskammer Konstanz ist Dienstleister und Ansprechpartner für über 13.700 Handwerksunternehmen mit etwa 74.000 Beschäftigten und rund 4.700 Auszubildenden. Zum Bezirk der Handwerkskammer Konstanz gehören die fünf Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Rottweil und Waldshut.

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