Auf 500 Metern: Lastwagen verliert in Villingen Flüssigteer – Fahrzeugschäden möglich

Ein Muldenkipper hatte in Villingen Flüssigteer verloren und die Ladung auf 500 Metern verteilt.
Marc Eich- In Villingen verlor ein Muldenkipper auf 500 Metern Flüssigteer auf Berliner Straße.
- Der Teer lag auch in der Richthofenstraße – mehrere Autofahrer fuhren darüber.
- Schäden an Rädern oder Radkästen sind möglich, so die Polizei; Betroffene sollen sich melden.
- Polizeirevier Villingen in der Waldstraße informiert: Telefon 07721/6010.
- Straße wurde gesperrt, Radlader und Kehrmaschine reinigten; Ursache noch unklar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Diese Fahrt zu einer Baustelle wird der Lastwagenfahrer so schnell vermutlich nicht vergessen – denn sie hatte weitreichende Folgen, die möglicherweise noch gar nicht abzuschätzen sind. Ein Muldenkipper hatte nach Angaben der Polizei Flüssigteer geladen und war auf der Berliner Straße in Villingen stadteinwärts unterwegs.
Nach der Kreuzung zur Karlsruher Straße nahm das Unglück seinen Lauf. Das Baustellenfahrzeug verlor seine Ladung – und zwar zunächst unbemerkt. Der Teer rieselte auf die Straße, während der Muldenkipper rund 500 Meter weiter über die viel befahrene Straße fuhr. Erst kurz nach der Kreuzung zur Waldstraße bemerkte der Fahrer das Malheur und stoppte die Fahrt.
Betroffene sollen sich bei Polizei melden
Der frische Teer verklumpte sich in der Hitze und klebte anschließend teilweise auf dem Straßenuntergrund. Wie die Polizei erklärte, bemerkten mehrere Autofahrer nicht, dass es sich keinesfalls um gewöhnlichen Rollsplitt handelte, und fuhren durch. Das könnte Folgen haben, wie die Beamten erklärten.
Beim weiteren Verklumpen des Teers an den Rädern oder im Radkasten sind Schäden nicht ausgeschlossen, betont die Polizei. Betroffene sollen sich deshalb beim Polizeirevier Villingen in der Waldstraße melden (Telefon: 07721/6010).
Radlader und Kehrmaschine rücken an
Doch nicht nur die möglichen Schäden an den Fahrzeugen beschäftigten die Beteiligten – vor Ort galt es insbesondere, die Frage zu klären, wie die verlorene Ladung beseitigt werden kann. Die alarmierte Polizei sperrte zunächst den betroffenen Fahrstreifen. Das sorgte zugleich für größere Behinderungen, schließlich handelt es sich bei der Richthofenstraße um die Umleitungsstrecke der Vöhrenbacher Straße. Dort ist aufgrund des Brückenabrisses kein Durchkommen.
Die betroffene Firma organisierte zunächst einen Radlader, um den Teer von der Straße zu kratzen. Teilweise verteilten sich die Klumpen aber auf beiden Fahrstreifen, verunreinigten die Straße und flogen umher. Zusätzlich mit Besen bestückt, kehrten die Mitarbeiter die Folgen des Malheurs zusammen. Das reichte jedoch noch nicht aus: Eine Kehrmaschine war darüber hinaus beauftragt worden, um den Teer aufzusammeln.
War die Klappe der Mulde geöffnet?
Nicht ausgeschlossen ist, dass auch die Fahrbahn Schäden davontrug. Verantwortliche der Stadtverwaltung waren bei der Reinigung dabei und werden im Nachgang sicherlich ein genaues Auge auf den Belag werfen.
Wie konnte es zu dem Versehen kommen? Während die Polizei nach derzeitigem Stand davon ausgeht, dass die Klappe der Mulde fälschlicherweise geöffnet war, widersprach der Fahrer dieser Vermutung. Doch wie es ansonsten dazu kam, dass sich die Ladung auf der Straße verteilte, blieb zunächst ungeklärt.






