40-jähriges Bestehen
: So feiert die Landjugend Brigachtal ihren runden Geburtstag

Das 40-jährige Bestehen der Landjugend Brigachtal wurde am 1. und 2. Mai zu einem riesigen Erfolg mit einem „Run“ der Besucher auf den Festplatz.
Von
Hella Schimkat
Oberndorf
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Die Tafeln, die von den Grundschülern bunt bemalt wurden, werden festgeschraubt und dann am Maibaum angebracht.

Hella Schimkat

Der Musikverein startete den Maihock mit bester Unterhaltung, abgelöst wurden die Musiker anschließend von den Eschachquälern aus Obereschach, nach ihnen griffen die Bläch-Buäbä & Stadlmusi in die Tasten.

Die Landjugend hatte in der Woche vor dem Fest Zelte aufgebaut, von Bar bis Essens- und Getränkeausgabe fehlte nichts. Dazu waren noch Bedienungen unterwegs, so dass es keine langen Wartezeiten gab.

Am Samstag stieg die große Jubiläumsparty mit Klosterbrass und der Froschenkapelle Radolfzell, auch hier machte das Wetter wieder mit: Keine Wolke war am Freitag und Samstag am Himmel zu sehen, dafür aber die Sonne, die sich keine Pause gönnte.

Maibaum aufgestellt

Parallel zu dem Maihock mit viel Musik und unzähligen Besuchern wurde der Maibaum aufgestellt. Doch das bedurfte einiger Stunden konzentrierter Vorbereitung.

Die Landjugend hatte in der Woche vor dem Fest eine Tanne im Wald geschlagen, entastet und geschält. Die Krone wurde abgesägt, blieb aber erhalten, da sie auf den Stamm befestigt werden musste.

Von Schülern bemalt

Die runden Scheiben, die den Baum schmücken, waren von den Schülern der Grundschule bunt und fantasievoll mit Acrylfarbe bemalt worden. Die Bänder in Rot und Gelb hatten die jungen Frauen der Landjugend genäht.

Mehrere junge Männer der Landjugend und Helfer aus dem Dorf waren damit beschäftigt, den Stamm des Baums und der Krone so zuzusägen, dass beide sich nahtlos ineinander fügten, wo sie dann zwischen zwei Eisenplatten zusammengeschraubt wurden. Das war harte Arbeit und bedurfte mehrerer Anläufe mit der Säge bis alles passte.

Jetzt kamen die Mädchen der Landjugend und schmückten die Krone mit den rot-gelben Bändern.

Auf Bretter aufgeschraubt

Die runden, bemalten Scheiben waren auf der Wiese ausgelegt und wurden auf Bretter geschraubt. Die großen Ringe waren an Ketten am Baum befestigt und endlich wurde dieser vom Kran gehoben und in das befestigte Loch eingepasst.

Fertig war der Baum noch nicht: Zwei schwindelfreie junge Männer wurden mit dem Hubwagen bis zur Spitze hochgefahren, wo die Arbeit weiter ging.

Viele Zuschauer bewunderten die Arbeiten der Landjugend, wobei klar wurde, wie viel Arbeit es bedeutete, einen Maibaum zu schmücken und aufzustellen.

Gründungsmitglieder

Ehrungen
Folgende Gründungsmitglieder wurden von der Landjugend mit je einer Urkunde und einem Vesperbrett mit Speck geehrt: Bernd Albert, Susanne Albert, Silke Albrecht, Carmen Bächle, Dirk Bronner, Christel, Heike, Manfred und Veronika Bucher, Volker Effinger, Lothar Fünfschilling, Michaela, Peter und Siegbert Häßler, Max, Norbert und Sabine Hirt, Thomas Huber, Andreas und Klaus Käfer, Dietmar und Manfred Maier, Patrik und Stefan Münche, Thomas Obergfell, Franz Pfeffer, Detlef Pfundstein, Gerhard, Markus und Sabine Rist. Stefan Ruff, Stefan Schulz, Michael Schwinge, Thomas und Uwe Seng, Martin Strobel, Katja Thorwirth, Peter Weißhaar und Tanja Wolf.

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