Wo ethische Grenzen liegen: HFU-Rektorin Alexandra Bormann hält Kanzelrede

Alexandra Bormann hält eine Kanzelrede in der Pfarrkirche St. Cyriak.
HFU/Alexandra BormannAlexandra Bormann, Rektorin der Hochschule Furtwangen (HFU), hält in der Reihe „Gott und die Welt“ die 14. Kanzelrede in der Kirche St. Cyriak in Furtwangen.
Bormann ist seit April 2024 im Amt und spricht über die Bedeutung der Freiheit in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre und die Freiheit des Glaubens. „Du stellst meine Füße auf weiten Raum (Psalm 31,9)“ ist der Titel ihrer Kanzelrede.
Bormann sieht die Freiheit der Wissenschaft durch politische Einflussnahme zunehmend gefährdet – nicht nur in den USA, wo missliebigen Universitäten einfach der Geldhahn zugedreht wird. Forschende an Hochschulen sind auf sogenannte Drittmittel aus der Industrie angewiesen. In diesem Kontext ergeben sich auch an der Hochschule Furtwangen Fragen nach ethischen Grenzen – etwa wenn es um Forschung für die Rüstungsindustrie geht.
„Freiheit und Verantwortung gehören zusammen“, sagt die Rektorin. Eine Begrenzung der Freiheit in der Forschung geht ihrer Ansicht nach einher mit einem Verlust an Meinungs- und Glaubensfreiheit in der Gesellschaft.
Die Kanzelrede findet ausnahmsweise am Mittwoch, 15. Oktober, in der katholischen Pfarrkirche statt. Beginn ist um 18.30 Uhr.