Weihnachtsmarkt in Linach
: Beim „wilden Weihnachtsmichel“ geht’s auch besinnlich zu

Ein bisschen wild, aber auch ganz schön besinnlich ging es am Wochenende beim Wilden Michel in Linach zu: Ein Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk und Kulinarik lockte Besucher an.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Feines Kunsthandwerk wird beim „wilden Weihnachtsmichel“ in Linach feilgeboten.

Hans-Jürgen Kommert

Zum fünften Male präsentierte der Wilde Michel in Linach seinen „wilden Weihnachtsmichel“. Wie in den Jahren zuvor fand der um den ersten Advent in der rustikalen Scheune des Hofs statt. Hier hatten Besucher die Möglichkeit, kreatives Kunsthandwerk zu erstehen.

An drei Tagen – von Freitag bis Sonntag – wurde die Scheune geöffnet, um Kreatives anzubieten, das in der Hauptsache auf die bevorstehende Vorweihnachtszeit und auf Weihnachten selbst ausgerichtet war. Daneben boten die Männer und Frauen vom Hof auch kulinarische Schmankerl hinter der Theke der Scheune an.

Auf die Besucher wartete ein ganz besonderes Flair: ein Raum voller vorweihnachtlicher Stimmung, der mit Ständen von regionalen Künstlern zum Entdecken und Verweilen geradezu einlud.

Angekündigt war, dass der Markt „dieses Jahr noch größer und wilder“ sei, was weitgehend stimmte. Nach dem Riesenandrang der vergangenen Jahre hatte man allerdings in der Tenne etwas mehr Platz gelassen, dafür gab es Stände gegenüber der Scheune und unterhalb der kleinen Hofkapelle.

Weihnachtsgebäck wird direkt gebacken

Dort, im großen Tipi, war auch die „Bredle-Werkstatt“, wo Kinder nach Anleitung Weihnachtsgebäck machten, das noch vor Ort in Mini-Backöfen gebacken wurde.

Auch Kinder kommen auf ihre Kosten: Sie dürfen Weihnachtsgebäck gestalten, das direkt in Mini-Backöfen gebacken wird.

Foto: Hans-Jürgen Kommert

Die Besucher nahmen durchaus weite Anfahrten in Kauf. Wie groß der Ansturm war, lässt sich auch daran festmachen, dass Schupfnudeln und süße Waffeln vorzeitig ausgingen.

Außergewöhnliche Konfitüren, handgemachte hölzerne Trinkgefäße sowie Met werden vor der Scheune angeboten.

Foto: Hans-Jürgen Kommert

Mangelware wurden auch die Parkplätze – unter anderem deshalb, weil die matschige Wiese nicht für jedes Fahrzeug geeignet war. In der Tenne war es gemütlich-vorweihnachtlich und tatsächlich nur ein bisschen wild. Es war sogar für eher zarte und teils besinnliche Musik gesorgt.

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