Waldtag in Königsfeld: Diese Aktivitäten gibt es beim Tag des Baums

Fritz Link (von links), Reinhold Mayer, Sabine Schuh, Roland Brauner und Rudolf Fluck pflanzen eine Zitterpappel.
Karlheinz HoffmannDer Kreisverband Schwarzwald-Baar der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und die Gemeinde Königsfeld als Mitglied hatten Familien mit ihren Kindern zu einem Nachmittag im Wald eingeladen.
Reinhold Mayer von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erläuterte bei der Begrüßung den Ablauf des Nachmittags. Er dankte Bürgermeister Fritz Link für die Überlassung des Waldes beim Waldforscherhaus, der Hahnenhütte.
Am Tag des Baumes, so Mayer, soll auch hier einer gepflanzt werden. Die Zitterpappel fand hier ihren Platz.
Rudolf Fluck, Bürgermeister von Mönchweiler und Vorsitzender des Kreisverbandes, Bürgermeister Fritz Link und Ortsvorsteherin Sabine Schuh aus Neuhausen, waren hier helfende Hände für Roland Mayer. Unterstützung gab es für die weiteren Aktivitäten durch den Forst BW, das städtische Forstamt Villingen-Schwenningen sowie Waldpädagoginnen. Zusammen konnten die Besucher den Wald entdecken, viel Spaß haben und kreativ werden. Mascha Varlamova zeigte, was in ihrem Waldmobil alles steckt. Waldpädagogische Spiele, Geschichten, Natur-Experimente, Naturforscher-Aufgaben, Bau- und Bastelaktionen können den Wald mit allen Sinnen begreifbar machen.

Die Waldpädagogin Melanie Olfert zeigt Kindern und ihren Müttern, wie eine Waldsalbe zubereitet wird.
Foto: Karlheinz HoffmannMelanie Olfert zeigte, wie Waldsalbe hergestellt werden kann, die vielerlei Linderung bewirken kann, wie etwa bei Rückenschmerzen.
Baum- und Tierpirschpfad
Mit Roland Brauner, dem stellvertretenden Forstamtsleiter der Stadt VS, ging es auf einen Baum- und Tierpirschpfad, der auch durchs Unterholz führte. Hier konnten die Teilnehmer viel Wissenswertes erfahren.
Beim Basteln mit Alexandra Preis, Revierleiterin beim städtischen Forstamt VS, konnten die Kinder ihre Kreativität unter Beweis stellen.
Mit Reinhold Mayer ging es auf die Suche nach „Tannenkindern“. Hier kam auch zum Ausdruck, das es viele Jahre dauert, bis ein großer Baum gewachsen ist.
Nistkästen gebaut
Handwerkliches Geschick war mit Matthias Breithaupt, Revierleiter des Staatsforstes beim Nistkastenbau gefragt. Das gelang auch unter tatkräftiger Mithilfe der Eltern.
Bei der Veranstaltung, hatten die Teilnehmer viel Spaß und konnten viel Interessantes und Wissenswertes nach Hause nehmen. Zum Abschluss konnte gegrillt werden.
Der „Tag des Baumes“ hat seinen Ursprung 1872 in den USA. In Deutschland wurde er erstmals 1952 eingeführt. Ziel war es, das Bewusstsein für den Schutz von Wäldern und die Bedeutung von Bäumen für Umwelt und Gesellschaft zu stärken.
Baum des Jahres
Zitterpappel
Die Zitterpappel ist eine Pionierbaumart und gilt als Hoffnungsträgerin auf gestörten Flächen für eine Wiederbewaldung. Verschiedene Tiere, wie etwa Schmetterlinge und Spechte, können hier ihre Heimat finden.