Unternehmen in Furtwangen
: Deshalb kooperiert Siedle mit Elektro-Influencern

30 ausgewählte Elektriker wurden zu Siedle IQ geschult. Profis wie „Elektrodaniels“ zeigten, wie das Fachwissen im Netz am besten auf Social Media vermittelt wird.
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(red/pm)
Oberndorf
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30 Elektriker aus dem ganzen Bundesgebiet und der Schweiz lernten die neuen Siedle-Produkte vorab kennen.

Siedle

Treffen sich 30 Elektriker im Schwarzwald… Was klingt wie der Beginn eines klassischen Scherzes, ist tatsächlich ein neues Format von Siedle für den Austausch mit dem Elektrohandwerk.

Anlass des zweitägigen IQ-Camps ist die bevorstehende Markteinführung der neuen Produktfamilie Siedle IQ, heißt es in einer Pressemitteilung.

Siedle erlebe ein spannendes Jahr 2025. Einerseits feiert das Unternehmen ein stolzes Jubiläum: 275 Jahre liegen die Anfänge als Glockengießerei zurück – lange bevor elektrischer Strom verfügbar war, der Eiffelturm gebaut oder die USA gegründet wurden. Andererseits steckt die Bauwirtschaft in der Krise. Der Markt ist geprägt von Bewegung, Unbeständigkeit und Wandel. Doch Siedle sehe darin Chancen – insbesondere im Bereich der Digitalisierung – und zeige Mut zur Transformation, schreibt das Unternehmen.

Das Ergebnis heißt Siedle IQ und ist der endgültige Schritt in die Welt des „Internet of Things“ (IoT). Schon Wochen vor der offiziellen Markteinführung erhielten im Juli 30 ausgewählte Elektrikerinnen und Elektriker exklusive Einblicke in das neue System – und wurden zugleich zu authentischen Markenbotschaftern.

Siedle-Experten schulen Teilnehmer

Im Zentrum des IQ-Camps stand die praxisnahe Schulung durch Siedle-Experten aus Produktmanagement, Projektmanagement und Softwareentwicklung. Anschließend vermittelten zwei bekannte Elektro-Influencer wertvolles Wissen zur digitalen Kommunikation: Jenna Rist alias „Elektroblondi“ sowie die Brüder Leon und Marc Daniels („Elektrodaniels“) zeigten, wie Fachwissen authentisch und zielgruppengerecht für Social Media aufbereitet und verbreitet werden kann. Die Black Forest Filmstudios in Kirchzarten boten dafür den professionellen Rahmen.

Getestet wird zu Hause

Jeder der 30 Teilnehmer erhielt anschließend eine IQ-Anlage mit nach Hause, um sie in einem selbst ausgewählten Projekt zu verbauen und intensiv zu testen. Über ihre Erfahrungen – von der Planung über die Konfiguration bis zur Inbetriebnahme – berichten sie in eigenen Beiträgen auf Instagram und anderen Plattformen. Im Mittelpunkt stehe nicht klassische Werbung, sondern glaubwürdige Stimmen aus der Praxis, informiert Siedle.

Der Wandel bei Siedle angestoßen durch IQ und vorangetrieben durch das neue System – zeigt sich nicht nur in der Kommunikation, sondern vielerorts im Unternehmen. „Früher haben wir Geräte mit embedded Software entwickelt und gebaut. Künftig liegt der Fokus stärker auf Software. Bei Siedle IQ ist die Plattform das zentrale Produkt“, nennt Peter Strobel, Geschäftsführer Markt und Innovation, ein Beispiel und ergänzt. „Größtmögliche Einfachheit für alle Beteiligten war bei der Entwicklung von Anfang an unsere oberste Prämisse.“

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