Theater in Neukirch: Gäste lassen sich Currywurst gern schmecken

Ehrungen gab es in Neukirch für drei langjährige Darsteller: Iris Colpi wurde für 25 Jahre auf der Bühne, Ute Kuner für 20 Jahre und Markus Kern für zehn Jahre ausgezeichnet.
Andreas KappZum Jahresabschluss 2025 fanden an zwei Abenden Aufführungen des Stücks „Kaviar trifft Currywurst“ von Winnie Abel statt. Die erste Aufführung mit anschließender Tombola war bereits Anfang Dezember ausverkauft. Und auch die Wiederholung war bis auf wenige freie Plätze erneut fast ausverkauft und wurde von einem begeisterten Publikum gefeiert. So lautet die Bilanz der Sportfreunde in einer Mitteilung.
Nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf der Speisekarte wurde passend zum Stück unter anderem Currywurst serviert, allerdings ohne Kaviar. In drei Akten mussten Erna und ihre Stammgäste die Eckkneipe in einen Gourmettempel verwandeln. Der neureiche Geldgeber Harry von Anhalt besuchte seine Cousine um nach dem rechten zu sehen. Zu guter Letzt meldete sich noch ein Restauranttester an. Ein Wortwitz folgte auf den anderen und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebenswelten setzte das Theaterensemble fantastisch um.
Auch in diesem Jahr teilten sich zwölf Darstellerinnen und Darsteller die Bühne. Carmen Kienzler überzeugte als Erna Wutschke. Ihr halfen in der Kneipe Bernd Fleig als Blümchen, Iris Colpi und Ute Kuner als Mandy und Sandy, Berthold Ganter als Uwe und Andreas Kaltenbach als Heini, dem reichen Cousin Harry (Markus Kern) und seiner Geldausgeberin Babsi (Melissa Tesch) sowie Restauranttester Ludwig von der Steppke (Torsten Weis), ein gutgehendes Restaurant vorzugaukeln. Für viel Verwirrung sorgten Jochen Straub als Bürgermeister mit Gattin Annabell (Marion Hofmeier) sowie Lothar Hettich als neidischer Wolfgang Schuster vom Nachbarlokal.
Regie führte Andreas Kapp. Reinhard Hättich und Markus Weis kümmerten sich um die Technik, Katja Schwörer und Josta Löffler um Maske und Kostüme. Drei Darsteller wurden für ihr längjähriges Engagement geehrt: Iris Colpi für 25 Jahre, Ute Kuner für 20 und Markus Kern für zehn Jahre.