Rund 1000 Teilnehmer am Start
: Furtwanger Schwarzwald-Bike-Marathon trotzt Regenwetter

Einen kräftigen Strich durch die Rechnung machte das Wetter beim Schwarzwald Bike Marathon am Sonntag. Trotzdem machten sich rund 1000 Teilnehmer auf die verschiedenen Strecken.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Gleich nach dem Start bekommen die Teilnehmer bei der Ausfahrt aus dem Bregstadion (hier Ketterer-Antriebe-Cup über 59 Kilometer) auf der Wiese bei der Tennishalle schon gleich einen Eindruck, was für eine nasse Strecke sie an diesem Tag erwartet.

Stefan Heimpel

Eigentlich war die Resonanz mit mehr als 1500 Anmeldungen für die Nachwuchs-Veranstaltungen am Samstag und den eigentlichen Marathon am Sonntag gut.

Am Samstag waren es dann auch mehr als 320 Kinder bei den verschiedenen Wettbewerben.

Am Sonntag setzte aber bereits in der Nacht sehr kräftiger Regen ein. Den Verantwortlichen um den Vorsitzenden Bürgermeister Josef Herdner war klar, dass dieses Wetter einen negativen Einfluss haben wird. Denn bei dieser Nässe und vor allem den damit verbundenen Problemen auf der Strecke gibt es dann am Morgen keine weiteren Anmeldungen, stattdessen aber Absagen, oder die Fahrer kommen einfach nicht.

300 Teilnehmer weniger am Start

Insgesamt lagen für die sechs Wettkämpfe am Sonntag 1257 Anmeldungen vor. Beim Start waren es dann aber 300 Teilnehmer weniger. Bürgermeister Josef Herdner freute sich aber, dass trotz dieser widrigen Umstände immer noch ein großes Teilnehmerfeld vorhanden war. Und nach seinen Worten lief alles reibungslos ab.

Der strömende Regen machte die Strecke natürlich deutlich schwieriger. Es gab zum Glück keine ernsten Unfälle. Auch die gefahrenen Zeiten für die Strecken waren bei den schwierigen Bedingungen ein klein wenig länger. Aber schon beim Start war es zu sehen und zu hören: Die Teilnehmer nahmen die widrigen Umstände mit viel Humor auf und freuten sich offensichtlich auf diesen Wettkampf. Und gegen Mittag rissen die Wolken dann endgültig auf, und sogar die Sonne kam zum Vorschein.

Königsdisziplin mit 94 Kilometer-Strecke

Es waren wieder die üblichen Strecken, die in diesem Jahr erstmals mit der exakten Kilometer-Zahl bezeichnet wurden: Die Königsdisziplin ist immer der Rothaus-Cup über 94 Kilometer, der gleich zu Beginn die Teilnehmer erst einmal nach Linach führt.

59 Kilometer galt es beim Ketterer-Antriebe-Cup zu überwinden. Und schließlich gab es vier weitere Wettbewerbe über die Strecke von 46 Kilometern. Traditionell waren dies der TW-electric-Cup und der Jugend-Cup. Im vergangenen Jahr war hier über die gleiche Distanz noch der Magna-E-Cup mit dem E-Bike und in diesem Jahr neu der Scherzinger-Gravel-Cup dazugekommen, dies mit einer anderen Art von Fahrrädern.

Eine wesentliche Station bei dem Marathon ist jedes Jahr die Passage bei der Rehaklinik Katharinenhöhe, die auch jedes Mal nach dem Motto „Biken für krebskranke Kinder“ durch den Marathon unterstützt wird. Daher werden die Biker hier auch immer mit großer Begeisterung begrüßt, Hans-Peter Pohl sorgt hier für die Moderation. Das ganze Geschehen von der Katharinenhöhe wird auch gleich auf die Leinwand im Rena-Stadion übertragen, wo für alle Strecken Start und Ziel ist.

Wasch-Station besonders stark gefragt

Bei dem widrigen Wetter wurden die übrigen Angebote wie die Bewirtung nur wenig angenommen. Besonders gefragt war aber in diesem Jahr die Wasch-Station für die Fahrräder. Sogar einzelne der Fahrer ließen sich hier von den Spuren der „Schlammschlacht“ säubern. Mit der Siegerehrung am Nachmittag ging dann der Wettkampftag trotz widriger Umstände erfolgreich zu Ende.

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