Rückblick im Ortschaftsrat: Das hat Schönenbach 2025 bewegt

Das Dachgeschoss des ehemaligen Technischen Rathauses, in dem früher auch der Ortschaftsrat tagte, wird derzeit vom Musikverein als Probelokal ausgebaut.
Hans-Jürgen KommertOrtsvorsteher Ralph Wehrle nutzte den Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ in der Sitzung des Ortschaftsrats Schönenbach in der Weihnachtswoche für einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr. Auch in diesem Jahr habe das Gremium wieder vor zahlreichen kleinen und größeren Herausforderungen gestanden, die alle gemeinsam angepackt und bewältigt wurden.
Den Auftakt bildete der traditionelle Seniorennachmittag am 27. Dezember 2024 im Vereinsheim der Sportfreunde. „Über 50 Seniorinnen und Senioren aus Schönenbach und Linach durften wir dort begrüßen – ein schöner und wertvoller Start in das neue Jahr“, so Wehrle.
Ein Thema, das das Gremium bis weit in das Jahr begleitet habe, sei die Müllsituation an den Friedhofscontainern gewesen. Ebenso standen immer wieder die bekannten Probleme rund um Boden und Heizung in der Sporthalle auf dem Programm. Hier gab es unzählige Beschwerden, Gespräche, Ortstermine und Lösungsansätze, die viel Zeit und Energie abverlangt hätten.
Einweihung des Grillplatzes
Ein erfreulicher Moment sei die Einweihung des Grillplatzes mit Grillhütte und Toilettenanlage im Rahmen des Spausikfestes gewesen– ein Projekt, welches das Dorfleben nachhaltig bereichern werde, so sein Credo. Ebenfalls mehrfach thematisiert wurde das Thema „Gasthaus Sonne“. In mehreren Terminen seien mögliche Konzepte für eine zukünftige Nutzung geprüft worden. Ein wichtiger Punkt sei die Suche nach einem neuen Probelokal für den Musikverein gewesen, nachdem der bisherige Raum gekündigt worden war. Als Zwischenlösung hätten ein Lager im Dach- und Treppenhaus des technischen Rathauses ebenso gedient wie Räume im Wohnhaus beim Kindergarten.

Das einstige Gasthaus „Sonne“ beschäftigte den Ortschaftsrat des Öfteren – und wird das wohl auch 2026 tun.
Foto: Hans-Jürgen KommertIm August habe der Musikverein schließlich begonnen, das Dachgeschoss des technischen Rathauses umzubauen, um dort einen geeigneten Proberaum zu schaffen. Zuvor mussten die bisherigen Nutzer umziehen und statische Planungen erstellt werden, damit tragende Wände entfernt werden konnten.
Ein sehr emotionales und weiterhin aktuelles Thema sei die Parksituation in der Josef-Zähringer-Straße. Eine endgültige Lösung gebe es noch nicht, aber es werde weiter intensiv daran gearbeitet, zusätzliche Parkflächen zu schaffen und bestehende sinnvoll zu nutzen.
Kleine und große Anliegen
„Über das ganze Jahr hinweg hatten wir es mit vielen kleinen und großen Anliegen unserer Dorfbewohner zu tun: Probleme mit Hunden, Wasserlachen am Bahndamm, Lkw-Verkehr am Bahndamm, offene Baugruben der Breitbandversorgung, umgestürzte Bäume, verstopfte Straßenabläufe, defekte Fenster, Heizungsprobleme in Sporthalle und Dorfgemeinschaftsraum – und vieles mehr. All diese Themen zeigen, wie vielfältig und lebendig unser Dorf ist. Ich blicke zuversichtlich auf das Jahr 2026 und auf die Projekte, die vor uns liegen – sowohl neue als auch bereits bestehende. Auch wenn die Haushaltslage uns nur begrenzte Spielräume lässt, werden wir weiterhin versuchen, unser Dorf voranzubringen“, zählte er auf.
Am Ende stand sein Dank: An die Stadtverwaltung und Bürgermeister Josef Herdner, die den Ortschaftsrat in den vergangenen zwölf Monaten stets unterstützt hätten, die technischen Dienste, auf deren Hilfe jederzeit Verlass gewesen sei, die Vereine, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zum Dorfleben leisten. Und er bedankte sich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr, die immer über das Dorf wache und für die Sicherheit sorge.