Realistischer Einsatz in Neuhausen
: Feuerwehr „löscht“ bei Übung einen Schwelbrand im Bus

Die Feuerwehr Neuhausen hielt ihre Hauptprobe im Gewerbegebiet ab.
Von
Karlheinz Hoffmann
Oberndorf
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Die Atemschutzträger Svenja Walter und Christoph Gabriel auf dem Weg zu ihrem Einsatz im Bus.

Karlheinz Hoffmann

Die Abteilung Neuhausen der Feuerwehr hielt ihre Hauptprobe im Gewerbegebiet auf dem Gelände der Firma Autoreisen Fischer ab. Die Übungsannahme hatte passender Weise einen Bus als Unglücksobjekt.

Nach der Alarmierung fanden die Männer und eine Frau der Wehr am Einsatzort einen Bus vor, der eine starke Rauchentwicklung zeigte. Zeugen sprachen von drei Personen, die noch im Bus waren. Der Leiter der Übung, Truppführer Reiner Kriehn, beorderte zuerst Atemschutzträger zum Bus. Nach der Türöffnung ging es ins Innere um nach den Personen zu suchen. Schon bald wurden der Busfahrer und zwei Fahrgäste gerettet und in Sicherheit gebracht.

Rauchentwicklung im hinteren Fahrzeugteil

Offensichtlich ging die starke Rauchentwicklung vom hinteren Teil des Fahrzeugs aus. Ein Hochdrucklüfter kam zum Einsatz, nachdem es gelungen war, die hintere Tür zu öffnen. Nun konnte festgestellt werden, dass ein Schwelbrand vorlag. Da sich auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe auch eine Betriebstankstelle befindet, wurde diese mit einem Schaumlöscher gekühlt. Zum Gebäude wurde eine Riegelstellung aufgebaut.

Die Wasserversorgung erfolgte über das Fahrzeug und über einen Hydranten. Für den Verkehr wurde eine Schlauchbrücke installiert. Truppführer Reiner Kriehn war mit der Übung, welche vom Ausschuss ausgearbeitet wurde zufrieden.

Der Schaumlöscher kommt zum Einsatz. Peter Heinzmann (vorne) und Wolfgang Ohnmacht sind verantwortlich.

Foto: Karlheinz Hoffmann

Ehrenkommandant Paul Heine, der die Abläufe der Übung moderierte, sprach von einer gelungen Übung. Für Bürgermeister Fritz Link stellte sich die Übung realistisch dar. Sie zeigte auch auf was für eine Brandlast im Gewerbegebiet anzutreffen sei. Er bescheinigte der Wehr 100 Prozent Einsatzbereitschaft. Der stellvertretende Gesamtkommandant Michael Fuss war von der außergewöhnlichen Übungsannahme angetan. „So was sieht man sonst nicht, eher Gebäudebrand oder Unfallgeschehen.“ Die Übung sei gut ausgearbeitet und ruhig und geordnet abgelaufen.

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