Rat in Gremmelsbach: So hilft die Feuerwehr bei der Kitzrettung

Die Feuerwehr wurde für deren erfolgreichen Einsatz ihrer Drohne zur Rettung von Kitzen gelobt. (Symbolfoto)
Birgit Trinkle- Gremmelsbacher Ortschaftsrat beriet zu Jagd, Kitzrettung, Breitband und Dorfgemeinschaftshaus.
- In den betreuten Jagdbögen gab es kaum Wildschäden – Jagdgeld des Vorjahrs wird ausgezahlt.
- Feuerwehr rettete mit Drohne Kitze, Appell an Landwirte: vor dem Mähen Bescheid geben.
- Für Bauern entstehen keine Kosten, da die Stadt das Engagement trägt.
- Breitband: Planung abgeschlossen, Ausschreibung Anfang Juli – Baubeginn nach der Sommerpause möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den vier von der Ortsverwaltung zu betreuenden sogenannten Jagdbögen – das berichtete Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats – gebe es keine Probleme: „Es herrscht überall eine gute Situation“.
Der „Jagdbogen drei“, also das Gebiet etwa am Steinbiss sowie am unteren Leutschenbach gelegen, sei der größte der vier „Bögen“. Dort habe es im Berichtszeitraum auch die größte Jagdstrecke – die Abschusszahlen – gegeben. Auch zwei Abschüsse beim Gamswild seien darunter, was durchaus sinnvoll sei.
Da es laut Bericht im gesamten verwalteten Jagdbereich kaum Wildschäden gegeben hat, schlug Finkbeiner vor, das Jagdgeld des vergangenen Jahres auszuzahlen. Der Ortschaftsrat folgte dieser Empfehlung einstimmig.
Rettung von Kitzen
Der Ortsvorsteher dankte der freiwilligen Feuerwehr für deren erfolgreichen Einsatz ihrer Drohne zur Rettung von Kitzen – verbunden mit einem Appell an die Landwirte: „Sagt der Feuerwehr vor dem Mähen bitte Bescheid.“ Auf die Frage von Benjamin Hug bezüglich der Kosten, machte Feuerwehrmann und Ortschaftsrat Robin Bertsche deutlich, dass infolge des Engagements der Stadt für die Bauern hier keine Kosten entstünden.
Breitband-Ausbau
Es kommt ganz offensichtlich Bewegung in den Breitband-Ausbau, wurde ebenfalls in der Sitzung berichtet. Wie Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner in der Sitzung bekanntgab, seien die Arbeiten des Planungsbüros mittlerweile abgeschlossen. Anfang Juli könne europaweit ausgeschrieben werden und die Vergaben dann Anfang August erfolgen. „Wenn alles klappt, könnten dann nach der Sommerpause die Bagger rollen.“
Neuerungen im Dorfgemeinschaftshaus
Voll des Lobes zeigte sich Finkbeiner über die Erneuerung der Beschallungsanlage sowie der Beleuchtung im Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Wie mitgeteilt wurde, kostete die Maßnahme rund 10.000 Euro. Neben einem Anteil der Stadt wurde der größere Batzen durch Sponsoren erbracht, denen der Ortsvorsteher dankte.