Probe in Weiler: Brand in der Küche der Gemeindehalle

Mit der TS8-Pumpe wird Wasser aus dem unterirdischen 100.000-Liter-Tank gefördert.
Karlheinz HoffmannDie Verantwortlichen der Abteilung Weiler hatten für ihre Übung als Szenario einen Brand in der Küche der Gemeindehalle mit zahlreichen Verletzten und großer Rauchentwicklung ausgearbeitet.
Nach der Alarmierung über digitale Meldeempfänger, so der Moderator der Übung, Sascha Ehrler, rückte zuerst die Wehr vor Ort an. Inzwischen gibt es für diesen Zweck auch eine App auf dem Handy.
Die normale Ausrückzeit sollte zehn Minuten betragen. Dies lässt sich aber nicht immer realisieren. Da die Wehrleute größtenteils berufstätig sind, müssen sie sich erst, wo möglich im Feuerwehrhaus oder zuhause umziehen. Danach können sie mit den Fahrzeugen ausrücken.
Erste Informationen
Nach der Ankunft holte Einsatzleiter Uwe Kammerer von der meldenden Person erste Informationen ein. Die genaue Zahl der vermissten Personen stand nicht fest.
Mit den vier Gruppenführern gab es einen Austausch über die weitere Vorgehensweise. Die Atemschutzträger machten sich für den ersten Innenangriff in der Küche bereit. Für alle Fälle standen weitere Atemschutzträger bereit. In diesem Fall kamen zwölf zum Einsatz.
Acht Personen gerettet
Relativ zügig konnten acht Personen gerettet werden. Für die zahlreichen Zuschauer gab es die Möglichkeit, im Halleninneren die Vorgehensweise der Einsatzkräfte zu begutachten.

Gelöscht wird von der Drehleiter.
Foto: Karlheinz HoffmannAuf Grund der Gebäudeklasse wurde auch die Drehleiter aus St. Georgen alarmiert. Hier war es für die Zuschauer – insbesondere für die Kinder – imposant wie es abläuft, bis die Drehleiter bereit ist. Nach dem Ausfahren der Leiter hieß es Wasser Marsch.
Insgesamt waren 33 Wehrleute im Einsatz. Nachdem alle Aufgaben erfüllt waren, hieß es durch den Einsatzleiter und Abteilungskommandant Uwe Kammerer Wasser halt. Für die Wehrleute ging es nun ans Aufräumen.
Für Bürgermeister Fritz Link bot sich eine sehr realistische Übung, die harmonisch verlief. Uwe Kammerer und der Kommandant der Gesamtwehr, Christoph Schwager, zeigten sich auch zufrieden. Das Miteinander habe gut funktioniert.