Ortschaft setzt Prioritäten: Diese Projekte stehen in Erdmannsweiler an

Der Ortschaftsrat spricht sich für Investitionen im Kindergarten aus, sei es ein neues Sonnensegel oder die Erneuerung der Innenbeleuchtung.
Helen MoserAuf Vorschlag von Ortsvorsteher Freddy Staiger wurde die Erneuerung des stark beschädigten Sonnensegels am Kindergarten auf Priorität eins gesetzt, ebenso ein Verkehrsspiegel bei der Praxis Manke. Ebenfalls auf eins gesetzt wurde das Streichen der Eingangstür am Dorfgemeinschaftshaus und des Glockenturms. Auf Priorität zwei landete der Vorschlag Staigers zur Erneuerung der nicht sehr hellen Innenbeleuchtung des Kindergartens. Hier könnte man laut Christian Gaß auch nur andere Lampenschirme oder LEDs nutzen. Laut Martin Gaß wären dann vielleicht Zuschüsse möglich.
Ebenfalls auf zwei landete die Instandsetzung der Glascontainer am Spielplatz Unterer Bühl. Staiger berichtete von einem Vorfall, bei dem ein kleiner Junge mit dem Kopf in der Öffnung stecken blieb, weshalb er die entsprechenden Gummis erneuert habe, so dass die Container nun wieder sicher seien.
Priorität zwei erhielt auch die Instandsetzung der laut Staiger durchgerosteten Dachrinne an der Garage beim Dorfgemeinschaftshaus. Klaus Epting schlug vor, dann auch Äste und Laub zu entfernen. Zudem wurde der Vorschlag von Martin Gaß zur Erneuerung des Endes der Lehenstraße auf Höhe OTT auf die Liste gesetzt.
Sonnensegel am Sandkasten
Auf Priorität drei setzte der Rat auf Vorschlag von Staiger ein Sonnensegel am Sandkasten unterer Bühl, das schon vergangenes Jahr auf der Liste stand. Bisher säßen die Kinder in der prallen Sonne. Allerdings brauche eine Sandfläche eine natürliche Belichtung, da sie bei zu viel Schatten vermoose, wandte Martin Gaß ein. Auf seinen Vorschlag hin soll das Sonnensegel eher bei den Sitzgelegenheiten in der Nähe aufgebaut werden.
Natürlicher Klimaschutz
Priorität drei erhielt auch die Sanierung der Ackerstraße zwischen Ortinstraße und Kindergarten, das Teeren des Fallenwegs im Bereich Gemindswald und der Gehweg in der Burgberger Straße bis zur Ortsgrenze Burgberg.
Martin Gaß berichtete vom Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ der KFW, die dabei Maßnahmen zu Begleitgrün an Straßen mit bis zu 90 Prozent fördere. Damit könne man intensiv zu pflegende Rasenflächen zu Staudenflächen umwandeln die nur noch ein- bis zweimal jährlich zu pflegen seien. Gaß bezog sich dabei vor allem auf die Baumreihe in der Ortinstraße auf Höhe des Neubaugebiets. Die Kommune müsse dafür ein Pflegekonzept aufstellen lassen. Den Vorschlag finde er supergut, so Staiger. Hier könne man vielleicht sogar etwas für die Natur tun und gleichzeitig Geld sparen.