Kunst in St. Georgen: Ausstellung erinnert an den Architekten Eckhard Brause

Johannes Baier (von links), Franco Ubbriaco und Heike Brause sind erfreut über den guten Besuch der Ausstellung der Werke des Architekten Eckhard Brause in St. Georgen.
Richard SchusterIn seinem langen Berufsleben war Eckhard „Ecki“ Brause Architekt. Seine weitere große Leidenschaft war die Malerei. Brause, der im Januar 2024 verstarb, schuf über all die Jahre seines künstlerischen Schaffens hinweg ein vielfältiges Werk.
Eine Auswahl unter anderem an Acryl- und Ölgemälden, Zeichnungen sowie sonstigen Werken sind vom 26. bis einschließlich 30. Dezember jeweils von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr in den Räumen des Anwesens Friedrichstraße 19 zu betrachten.
Dieser Tage war Vernissage und die Organisatoren Heike Brause und Johannes Baier freuten sich, wie viele Leute ihrer Einladung gefolgt waren – die Resonanz war enorm. Zunächst stimmte Anton Schueler von der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen die dicht gedrängt stehenden Besucher mit der dargebotenen Gitarrenmusik auf das Ereignis ein.
Baier begrüßte die Gäste, unter denen sich auch Familienangehörige, zahlreiche Freunde sowie berufliche und private Weggefährten befanden. Er dankte Franco Ubbriaco, der die Ausstellung mitvorbereitet und beispielsweise die Anordnung der Werke Brauses in den verschiedenen Ausstellungsräumen vorgenommen habe.
Eine Auswahl der mehr als 2000 Werke
Natürlich, so Baier, sei es angesichts der schieren Anzahl – nach Aussage seiner Witwe Heike Brause wohl über 2000 – nicht möglich, alle Werke zu präsentieren. Aber allein schon die gezeigte Auswahl beeindruckte beim ersten Rundgang.
Bei zahlreichen der Werke „Ecki“ Brauses schimmerte der nachdenkliche, hintergründige, manchmal etwas herbe, trockene, aber stets ehrliche Humor des Künstlers durch. Seine letzten Zeichnungen, die ebenfalls bei der Ausstellung zu sehen sind, malte Eckhard Brause während seiner Tagespflege im Sommer 2023.