Kunst in Schönwald
: Bernhard Läufer lädt ins offene Atelier

Lieblingsbilder des Künstlers werden im Zusammenklang mit Musik an einem Abend präsentiert.
Von
red/pm
Oberndorf
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Bernhard Läufer inmitten seiner Arbeiten: In seinem Atelier wird es im März einen besonderen Abend zu erleben geben.

Läufer

„Ein Abend mit Kunst und Musik zum Genießen“ – so ist eine Veranstaltung im Atelier des Künstlers Bernhard Läufer überschrieben.

Bei freiem Eintritt lädt er am 20. März von 17 bis 20 Uhr in die Räumlichkeiten in der Robert-Gerwig-Straße 4 in Schönwald ein. Eintauchen in eine Welt, in der Kunst und Musik verschmelzen – das soll an diesem Abend laut einer Mitteilung der Gemeinde Schönwald ermöglicht werden.

Die musikalische Begleitung übernimmt das Duo Rolph Royce und Candy Andy.

Bernhard Läufer wurde 1956 in Freiburg im Breisgau geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Erste praktische Einblicke sammelte er bei einem Restaurator mit Arbeiten zu Blattvergoldungen, Fresken und Stuck. Er studierte Kunst, Deutsch und Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und absolvierte eine künstlerische Ausbildung in Aquarell, Zeichnung und Druckgrafik. Als Lehrer und Schulleiter wirkte er in Schönwald. Zudem leitete er Seminare in Steinbildhauerei und experimenteller Acrylmalerei. Seit 2019 ist er im Ruhestand und arbeitet freischaffend mit einem Atelier sowie Ausstellungsraum in Schönwald.

Beginn mit konkreter Malerei

In seinen frühen Jahren lag der Fokus auf der konkreten Malerei: Landschaftsaquarelle, Porträts, Aktstudien, Tuschezeichnungen und Drucke. Die Werke entstanden in intensiver Auseinandersetzung mit Handwerk, Techniken und Farb- sowie Formlehre, geprägt von seinem Kunstpädagogik-Studium.

Ein neuer, inspirierender Abschnitt begann mit der Teilnahme an Sommerakademien, aus denen seine Faszination für die Steinbildhauerei erwuchs. Im Freien, mit traditionellen Werkzeugen wie Hammer, Meißel und Knüpfel, taucht er in den Dialog mit dem Stein ein, lässt ihn Form zeigen, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Diese Zeit schenkte ihm Kraft, besonders im Berufseinstieg als Lehrer und Schulleiter.

Dazu kamen neue Impulse durch die Beschäftigung mit Acrylmalerei in Seminaren verschiedener Künstler. Heute ist seine Kunst „Ausdruck reiner Freude am freien Gestalten – dem spielerischen Prozess des Aufbaus, dem mutigen Hinzufügen, dem neugierigen Ergründen des Neuen.“

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