Kulturfabrik in Furtwangen: Von Musik-Comedy bis zu Zauberkunst

Ein Glanzlicht setzt am 2. Juli das international gefeierte Pianisten-Duo Stephanie Trick und Paolo Alderighi.
Cosimo FilippiniDie Kulturfabrik Furtwangen startet mit einem vielseitigen Kabarett- und Musikprogramm ins Jahr 2026. Von preisgekröntem Chanson-Kabarett über pointierte Alltagsbeobachtungen, Musik-Comedy, Zauberkunst und internationale Jazz-Höhepunkte bis zu schwäbischem Wortwitz reicht die Bandbreite des neuen Programms, das hochkarätige Künstler nach Furtwangen bringt, heißt es in einer Mitteilungt.
Den Auftakt macht am Freitag, 9. Januar, die Berliner Chanson-Kabarettistin Judith Bach mit ihrem Programm „Endlich“. Die Doppelpreisträgerin der Tuttlinger Krähe 2024 erzählt als Bühnenfigur Claire von Erinnerungen, Verlusten und Perspektiven – zart, frech und musikalisch feinfühlig.
Am Freitag, 20. Februar, folgt Frank Fischer mit „Gagaland“. Der vielfach ausgezeichnete Kabarettist nimmt sein Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch eine Welt voller politischer und alltäglicher Absurditäten – messerscharf beobachtet und pointiert erzählt.
Mit Andrea Volk steht am Freitag, 20. März, der Irrsinn des modernen Arbeitsalltags im Mittelpunkt. „Flurfunk – Büro und Bekloppte!“ ist ein rasanter, aktueller Kabarettabend über KI, Bürokratie, Homeoffice und menschliche Eigenheiten.

Mit Andrea Volk geht es am 20. März um den Irrsinn des modernen Arbeitsalltags.
Foto: Andrea VolkEin weiterer Höhepunkt erwartet das Publikum am Freitag, 10. April, mit Maladée. Die Gewinnerin der Tuttlinger Krähe 2025 präsentiert mit „Voilà – da bin isch!“ eine furiose Mischung aus Comedy, Cabaret und Chanson – turbulent, unberechenbar und extravagant.
Schwarzer Humor
Am Freitag, 15. Mai, bringt Holger Paetz mit „Auch Veganer verwelken“ schwarzhumoriges Kabarett auf die Bühne. Mit treffsicheren Pointen widmet er sich Ernährungstrends, Lebensqualität und politischen Absurditäten.

Ein neues Gesicht in Furtwanger ist am 6. November Ralf Winkelbeiner.
Foto: Susie KnollComedy-Fans dürfen sich am Freitag, 12. Juni, auf Constanze Lindner freuen. In „Lindners Lebenslust“ verbindet sie Geschichten aus ihrem Bestseller „Miss Verständnis“ mit überschäumender Energie, Spontaneität und Herzenswärme. Ein musikalisches Glanzlicht setzt am Donnerstag, 2. Juli, das gefeierte Pianisten-Duo Stephanie Trick und Paolo Alderighi. Mit „Broadway and Hollywood in Four Hands“ präsentieren sie Originalarrangements aus dem Great American Songbook – ein Musikerlebnis von seltener Qualität.
Am Freitag, 10. Juli, gastiert Murzarella mit ihrem „Music-Puppet-Comedy – Bauchgesänge – Best of“. Die mehrfach preisgekrönte Künstlerin verbindet Gesang, Puppenspiel und Comedy zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk.
Kabarett mit Musik und Tiefgang bietet Alice Köfer am 11. September mit „Alles zu meiner Zeit – Im Dreiklang mit mir selbst“ – intelligent, unterhaltsam und überraschend.
Vom Wahnsinn des Alltags
Magisch wird es am Freitag, 9. Oktober, wenn der international gefeierte Zauberkünstler Pit Hartling auftritt. Der Vizeweltmeister der Zauberkunst begeistert mit Charme, Witz und verblüffender Präzision. Ein neues Gesicht auf der Furtwanger Kabarettbühne ist am Freitag, 6. November, Ralf Winkelbeiner mit seinem Programm „Bunt“. Mit trockenem Humor und feiner bayerischer Mundart nimmt er den Wahnsinn des Alltags ins Visier.
Den Abschluss des Programmjahres bildet am Freitag, 4. Dezember, das Duo Ernst Mantel und Werner Koczwara mit „The Dark Side of the Huhn“. Als „Vereinigtes Lachwerk Süd“ liefern sie ein Gipfeltreffen des schwäbischen Humors – wortgewandt, musikalisch und pointensicher.
Karten im Vorverkauf
Mit dem Programm 2026 unterstreiche die Kulturfabrik Furtwangen erneut ihren Anspruch, Kleinkunst auf hohem Niveau in der Region zu präsentieren und ein breites Publikum anzusprechen, teilen die Organisatoren mit.
Karten gibt es im Vorverkauf bei Morys Hofbuchhandlung und im Welt Laden in Furtwangen oder über die Homepage www.kulturfabrik-furtwangen.de. Informationen zum Programm gibt es unter Telefon 07723/7556 und auch auf der Homepage der Kulturfabrik.