Jugendraum in Urach: Damit der Treff wohnlich wird

Bereits teilweise einen wohnlichen Eindruck macht die leerstehende Dachwohnung im Uracher Dorfgemeinschaftshaus und könnte ohne großen Aufwand zu einem Jugendraum umgestaltet werden.
Hartmut Ketterer- Urach plant einen Jugendraum im Dorfgemeinschaftshaus, Dachgeschoss ist sofort nutzbar.
- Einzige Baumaßnahme ist eine Fluchttür – der Ortsvorsteher rechnet mit 20 Jugendlichen.
- Ortschaftsrat setzt Sanierungsmittel ein: Foyer streichen, Schäden ausbessern, Technik erneuern.
- Budget: 4710 Euro verfügbar, jährlich 1590 Euro. Förderverein soll gegründet werden.
- Weitere Infos: Wasserentnahme aus Gewässern verboten, Glasfaser-Hardware folgt, Verkehrsschau am 2. November.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ohne große Umbaumaßnahmen könnten die mehr als 80 Quadratmeter großen Räumlichkeiten im Dachgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses zu einem Jugendraum umgestaltet werden, sagte Ortsvorsteher Markus Dannecker. Einzige Baumaßnahme ist eine Fluchttür. Man könnte sofort einziehen, und ein Großteil der Kosten wäre aus dem Ortschaftsratbudget zu verwirklichen.
Sollten die Räumlichkeiten für Geflüchtete oder für einen Katastrophenfall benötigt werden, wäre eine kurzfristige Räumung kein Problem. Dannecker will nun den infrage kommenden Personenkreis anschreiben, um aufgrund der Resonanz weitere Schritte machen zu können.
Der Ortsvorsteher rechnet mit 20 Jugendlichen. Konkrete Schritte, wie die beantragten Mittel zur Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im Dorfgemeinschaftshaus eingesetzt werden, legte der Ortschaftsrat fest.
So soll das Foyer einen neuen Anstrich bekommen, Wandbeschädigungen ausgebessert, Beleuchtung, sowie Elektrik und Technik auf Vordermann gebracht werden. Inklusive Restmittel aus dem Vorjahr und der Zuweisung für dieses Jahr verfügt der Ortschaftsrat über 4710 Euro.
Jährlich erhält der Ortschaftsrat 1590 Euro. Zweck und Ziele eines noch zu gründenden Fördervereins mit einer entsprechenden Satzung erörterten die Bürgervertreter. Sieben Personen sind zur Gründung nötig. Der Ortsvorsteher zeigte sich zuversichtlich, dass ein solches Team gefunden werden kann.
Unter anderem sollen Projekte wie zum Beispiel die Erhaltung und Förderung der Dorfgemeinschaft, die Pflege des Ortsbildes oder die Förderung von Kultur, Jugendarbeit, Wanderwegen und Rastplätzen umgesetzt werden, die aus dem Ortschaftsratbudget oder Gemeindeetat nicht zu finanzieren sind.
Wasserentnahme verboten
Aus einem Schreiben des Landratsamtes gab der Ortsvorsteher bekannt, dass ab sofort eine Wasserentnahme aus öffentlichen Gewässern verboten ist. Weiter informierte Dannecker, dass die Hardware für Glasfaser im Dorfgemeinschaftshaus demnächst installiert wird. Zum verlegten Breitbandkabel in Urach machte der Ortsvorsteher auf das Abnahmeprotokoll aufmerksam. Darin ist vermerkt, dass die Gewährleistung bis zum 17. Juni 2030 festgelegt ist.
Eine Verkehrsschau, so Dannecker, ist auf den 2. November terminiert. Zur Behebung von teilweise beschädigten Ruhebänken geht eine Info an den Bauhof. Auf unterschiedliche Regelungen bezüglich Baurecht innerorts und im Außenbereich wies Manuel Pfaff hin. Ortsvorsteher Markus Dannecker will die entsprechenden Behörden konsultieren, ob die verschiedenen Regelungen nicht auf einen Nenner zu bringen sind.
