Jubiläum in Langenschiltach: So feiert der Kindergarten seinen Geburtstag

Tanz, Gesang und gute Laune prägen das Kindergartenfest anlässlich „50 Jahre Spatzennest“ Langenschiltach.
Hans-Jürgen Kommert- Kindergarten „Spatzennest“ in Langenschiltach feierte „50 Jahre Spatzennest“.
- Bürgermeister lobte das Fest trotz Hitze und nannte die Gründung vor 50 Jahren.
- Er betonte: Ohne Feuerwehr oder Kindergarten verliere ein Dorf Lebensqualität.
- Baugebiet sei voll, junge Familien kamen – Kinder sind wieder vor Ort.
- Geschenke, Gebet und Auftritte der Kinder prägten das Fest; Wanderung entfiel wegen Hitze.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei dieser Hitze ein ganz großes Fest abzuhalten, sei ganz schön mutig, befand Bürgermeister Michael Rieger bei der Feier angesichts des 50-jährigen Jubiläums des Kindergartens „Spatzennest“ in Langenschiltach.
Leiterin Heike Eble und ihr Team hatten ein tolles Fest organisiert. Ortsvorsteher Hartmut Breithaupt war der erste Gratulant. „Wer zu einem Geburtstag kommt, bringt immer ein Geschenk mit“, sagte er – und überreichte zumindest einen Teil davon. Da der andere Teil der Hitze nicht lange standhalten würde, blieb der im Kühlschrank.
So manches Mitglied des Ortschaftsrats hatte ebenfalls den Weg zum Fest gefunden. Auch der Bürgermeister hatte ein Geschenk dabei, doch zunächst erklärte er, wie es vor 50 Jahren zur Gründung des Spatzennestes gekommen war.
Sinkende Geburtenzahlen
Damals erschien es den Gemeinderatsmitgliedern und dem Bürgermeister wichtig, in Kindergärten vor Ort zu investieren, weil gerade in den Ortsteilen viele Kinder lebten. Damals galt noch das Prinzip „kurze Beine, kurze Wege“. Heutzutage, bei immer weiter sinkenden Geburtenzahlen, sei es nicht immer möglich, in kleinen Orten einen Kindergarten vorzuhalten, sie kosten Gemeinden richtig viel Geld.
„Wenn man aber dem Dorf alles wegnimmt, die Feuerwehr oder den Kindergarten, dann nimmt man dem Dorf das Leben, die Lebensqualität“, bekannte er. Daher sei es ihm, selbst Vater dreier Kinder, wichtig, vor Ort einen Kindergarten zu erhalten.
Baugebiet ist voll und Kinder sind da
„Vor einigen Jahren haben wir das Baugebiet entwickelt, um wieder junge Familien hierher zu bringen. Und nun ist das Baugebiet voll und Kinder sind auch da“, erklärte er.
Seitens des Trägers überbrachte die Kirchengemeinderatsvorsitzende Daniela Hils ein Geschenk – sie sei selbst vor vielen Jahren hier im Kindergarten gewesen, heute seien bereits ihre Enkel hier. Es sei immer familiär gewesen, die Gruppe übersichtlich, und es seien immer tolle Erzieherinnen da gewesen. Heute gebe es eine Zusammenarbeit mit dem Turnverein und der Rupertsbergschule. Pfarrer Markus Keller sprach ein Gebet für den Kindergarten.
Die Spatzen hatten auch einen erheblichen Anteil am Gelingen des Festes – so sangen und tanzten sie eifrig. Angesichts der großen Hitze habe man allerdings auf eine vorgesehene Wanderung mit anschließendem Grillen verzichtet, erklärte die Leiterin. Möglich war aber, die Kita „von innen“ kennenzulernen, was einige Eltern nutzten.
