Innovativ in St. Georgen: FDP-Politiker zu Gast im Technologiezentrum

Der Besuch zeigte, dass das Technologiezentrum ein Standort für unternehmerische Entwicklung in der Region ist.
Raphael SickingerIm Rahmen der Wahlkampftour besuchten der Europaabgeordnete Andreas Glück von der FDP und der Landtagskandidat Dirk Eisenbiegler das Technologiezentrum (TZ).
Ziel des Besuchs war es, sich aus erster Hand über die vom TZ organisierten und durchgeführten Maßnahmen in den Bereichen Gründungsförderung, Aus- und Weiterbildung sowie den TZ-Campus zu informieren.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand der TZ-Campus, ein gemeinsames Projekt der PE-Stiftung und des Technologiezentrum St. Georgen. Das Projekt soll junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern.
Der TZ-Campus richtet sich an das Schulnetzwerk St. Georgen, zu dem drei Grundschulen sowie drei weiterführende Schulen gehören.
Berufliche Perspektiven
Mit der Einrichtung des TZ-Campus verfolgen die PE-Stiftung und das TZ ein klares Ziel: Das Interesse von Schülern an MINT-Berufen zu stärken.
Die Initiatoren wollen dem wachsendem Fachkräftemangel in technisch geprägten Berufen in der Region entgegenwirken. Martin Friedrich, Geschäftsführer des Technologiezentrums, erklärt, man möchte damit jungen Menschen so früh wie möglich berufliche Perspektiven aufzeigen.
Der Landtagskandidat der FDP, Dirk Eisenbiegler, zeigte sich beeindruckt von der Nachwuchsarbeit. Er lobte die Vielzahl an Förderprojekten und Workshops, mit denen junge Menschen für technische Themen begeistert werden.
Auch Europaabgeordneter Andreas Glück hob den hohen Wert der AG’s hervor, die im Rahmen des TZ-Campus angeboten werden. Solche Angebote seien nicht nur wichtig für die Fachkräftesicherung, sondern auch ein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit, sagt Glück.
Zukunftsfähige Politik
Im anschließenden Gespräch mit Geschäftsführern ansässiger Unternehmen wurde deutlich, welchen praktischen Mehrwert das TZ bietet. Die Unternehmer berichteten über konkrete Projekte, erfolgreiche Kooperationen und die Bedeutung des Technologiezentrums als Partner in Wachstums- und Innovationsphasen.
Auch Glück und Eisenbiegler zeigten sich beeindruckt vom Engagement des TZ. Sie unterstrichen die Rolle der Einrichtung für eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik und für die Stärkung des Mittelstands und der Start-up-Unternehmen der Region.
Im weiteren Verlauf des Besuchs wurden Fragen zur Datensicherheit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit persönlichen Daten in einer zunehmend digitalisierten Welt thematisiert.
Zum Abschluss kam auch das Thema Entbürokratisierung zur Sprache – ein Anliegen, für das sich Glück auf europäischer Ebene stark macht. Gerade innovative Unternehmen und Bildungseinrichtungen wie das Technologiezentrum seien auf schnelle Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, um ihre Arbeit effizient und wirkungsvoll umsetzen zu können.
