High-Tech für Furtwangen
: Siedle investiert Millionen in neue Laserstanzmaschine

Das Unternehmen stärkt den Schwarzwald-Standort Furtwangen. Die Investition erhöht die Fertigungstiefe, Effizienz und Qualität bei Edelstahlanlagen – und setzt ein Statement.
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(red/pm)
Oberndorf
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Eine neue Laserstanzmaschine ist jetzt bei Siedle in Furtwangen in Betrieb.

Siedle

Siedle stärkt den Unternehmenssitz im Schwarzwald mit einer Investition im siebenstelligen Eurobereich. Mit einer neuen Laserstanzmaschine modernisiert das Furtwanger Unternehmen einen zentralen Bereich der Fertigung und entwickelt die Produktion technisch weiter, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

„Man spürt den Herzschlag der Fabrik zwar nicht mehr so stark – aber man hört ihn noch deutlich“, ruft Christoph Weber und lacht. Der Geschäftsführer Technik bei der Firma Siedle steht in der Produktion des Unternehmens neben der neuen Laserstanzmaschine, die in einem nimmermüden Stakkato Edelstahlplatten bearbeitet. „Für die Maschine haben wir einen spezialgehärteten Industrieboden verlegt“, führt Weber aus. Er dämpft einen Großteil der Vibrationen.

Siedle habe einen Betrag im siebenstelligen Eurobereich in die neue Maschine und die zugehörige Infrastruktur investiert. Schnell und präzise produziere sie nun Metallteile, die in nahezu allen Produktlinien verbaut werden, erklärt der Leiter der Individualfertigung Michael Dorer.

Ein Schwerpunkt liegt in der Herstellung besonders hochwertiger Edelstahlanlagen, die individuell auf Kundenwunsch einzeln hergestellt werden. Im Betrieb arbeite die Anlage deutlich effizienter als ihre Vorgängerin: Die Metalltafeln werden schneller be- und entladen, Rüstzeiten verkürzen sich durch voreingestellte Werkzeuge, und höhere Achsgeschwindigkeiten reduzieren die Bearbeitungszeit, gibt Dorer einige Beispiele.

Wichtiger Baustein und klares Signal

„Die Investition zeigt, welchen Stellenwert der Standort Furtwangen für uns hat. Die neue Laserstanzmaschine ist ein wichtiger Baustein, um unsere Produktion langfristig zu stärken“, wird Christoph Weber in der Mitteilung zitiert.

Die Anschaffung trotz schwächelnder Baubranche sei ein klares Statement von Siedle für den Standort – und ein Signal an den Markt: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen setzt das Unternehmen auf Beschäftigung, Fertigungstiefe und Technologiestand.

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