Herbstprobe in Urach
: Feuerwehr meistert Übungsszenario mit Bravour

Bei der Herbstprobe der Teilortswehr Urach war ein anspruchsvolles Einsatzszenario mit Menschenrettung und Brandbekämpfung zu bewältigen.
Von
Hartmut Ketterer
Oberndorf
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Die Menschenrettung stand im Mittelpunkt der Herbstprobe der Uracher Feuerwehr.

Hartmut Ketterer

Durchaus fordernde Aufgaben hatte die Teilortswehr Urach bei der Herbstprobe. Im Neubau von Alexander Pahling, so die Annahme, hatte sich im Heizungsraum eine Verpuffung mit Rauchentwicklung entwickelt. Zwei verletzte Personen befanden sich im Gebäude und mussten gerettet werden.

Gegen 14.07 Uhr rückten deshalb 20 Uracher Feuerwehrmänner mit Teilortskommandant Stefan Demattio an. Der stellvertretende Teilortskommandant Georg Dorer übernahm die Einsatzleitung, wobei die Priorität auf die Menschenrettung gerichtet war.

Unter Atemschutz suchte man in den verrauchten Räumen nach den verletzten Personen. Das erste Wasser für die Brandbekämpfung und zum Schutz der Verletzten stand aus dem 600 Liter fassenden Tank des Löschfahrzeuges parat. Gruppenführer Michael Heim überwachte die Einsatzzeiten der Atemschutzträger.

Das Team unter Gruppenführer Steffen Striebel baute inzwischen die Wasserversorgung aus dem Urachbach, der genügend Wasser durch die reichlichen Niederschläge hatte, auf. 300 Meter Schlauchleitung waren bei nur fünf Grad und kaltem Wind zu verlegen. Vorteilhaft wirkte sich der Viehdurchlass in der Nähe des Übungsbereiches aus, so dass den Wehrmännern eine Verkehrsregelung auf der vielbefahrenen Straße durchs Urachtal erspart blieb. Wäre es Winter gewesen, müsste eine Schlauchleitung vom etwas länger entfernten Brandweiher beim Dorfgemeinschaftshaus verlegt werden.

Geübte Handgriffe

Mit geübten Handgriffen führten die Atemschutzträger die Menschenrettung unter den Augen von Gesamtkommandant Ralf Heizmann und Vöhrenbachs Abteilungskommandanten Oliver Schrenk aus.

Bei der Übungsbesprechung im Gasthaus Sternen attestierte Heizmann eine effektive Vorgehensweise der Uracher Wehrmänner und wies auf wichtige Punkte bei der Erkundung im Gebäude hin. Gleichzeitig betonte der Gesamtkommandant die Wichtigkeit einer Wehr vor Ort, da im Ernstfalle die Anfahrzeiten der Feuerwehr aus Hammereisenbach und Vöhrenbach zu berücksichtigen sind.

Mit Blick in die Zukunft informierte Heizmann, dass es eine Planung für eine Ersatzbeschaffung des Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) gibt. Bürgermeisterstellvertreterin Andrea Pietrek dankte, wie auch Heizmann, für den Einsatz. Gleichzeitig erhielten die Wehrmänner die Anerkennung für ihre Arbeit im Ehrenamt. Teilortskommandant Stefan Demattio und Ortsvorsteher Markus Dannecker sahen ebenfalls zufrieden einen guten Verlauf der Herbstprobe.

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